Mit starken Gegnern gekämpft

Der Bowling Club Uzwil feierte den ersten offiziellen Auftritt am BVR Open. Uzwil konnte sein Potenzial nicht vollständig ausschöpfen.

Drucken
Teilen

Bowling. Kürzlich fand im Bowlingcenter Widnau das zweite BVR Open statt. Neun Mitglieder nahmen den Kampf gegen 51 Gegner auf. Diese erwiesen sich jedoch als äusserst stark. Der Bowling Club Uzwil versuchte mit Marco Torsello (33. Rang) zu kontern. Doch Torsello hatte wie auch seine Vereinsgenossen gegen die teilweise sehr starken Gegner keinen Stich. Bereits bei den ersten sechs Spielen musste sich der Bowling Club Uzwil zur Enttäuschung der Fans geschlagen geben.

Spiel mit neuem Ball

Dennoch zeigte sich Patrick Soltermann (38. Rang), Präsident des BWC Uzwil, erfreut über die Teilnahme. Diese und der Spass würden beim BWC Uzwil eindeutig im Vordergrund stehen.

Verschiedenste Spieler setzten sich beim BVR Open mit aller Kraft ein, auch wenn es nicht für optimale Platzierungen ausreichte. «Die Gegner waren fair und haben den Bowling Club Uzwil als ernsthaften Konkurrenten gewertet», berichten die Clubverantwortlichen. Daher hätten die meisten Spieler viele neue Erfahrungen mit nach Hause nehmen können.

Marco Torsello zeigte in allen sechs Spielen eine konstante Leistung. Patrick Soltermann hingegen hatte anfangs Schwierigkeiten, sich mit der Bahnbeschaffenheit anzufreunden. Erst ab dem dritten Spiel konnte Patrick Soltermann sehr gute Games abliefern, was ihn trotzdem nicht in den Vorfinal katapultierte.

Andrea Brunner (51. Rang), einzige Frau im BWC-Kader, spielte mit ihrem neuen Reaktiv-Ball, was sich auch etwas auf das Endresultat auswirkte.

Auch wenn sie bereits vor dem BVR-Open erste Übungswürfe mit dem neuen Ball gemacht hatte, konnte sie am BVR-Open nicht alle Würfe optimal umsetzen.

Mit Freude am Turnier dabei

Roland Soltermann konnte sich in jedem Spiel souverän gegen seine Bahngenossen durchsetzen. Er nutzte die Bahnbeschaffenheit klug aus. Roland Soltermann klassierte sich auf Schlussrang 42.

Der auf Bahn 2 spielende Patric Höhener konnte sich nach einigen verpatzten Würfen den 47. Rang sichern. Trotz dieser Fehlwürfe war ihm die Freude ins Gesicht geschrieben. Ein gutes Beispiel dafür, mit wie viel Spass Patric Höhener das Turnier bestritt. Auf Rang 48 folgte Nicola Hunziker. Trotz guter Leistung konnte Hunziker seine Würfe nicht immer umsetzen, was ihm schliesslich den Finaleinzug kostete. Doch darüber war er nicht enttäuscht, sondern genoss die angenehme Stimmung beim Turnier.

Würfe nicht optimal gelegt

Martin Hunziker und Oliver Szewczuk klassierten sich auf den Schlussrängen 56 und 59. Die beiden Oberuzwiler haben ihre Würfe ebenfalls nicht immer optimal auf die Bahn legen können. Die Vereinsverantwortlichen sind trotzdem überzeugt: Martin Hunziker, Nicola Hunziker und Oliver Szewczuk kommen nächstes Jahr wieder.

Zusammensein ist grösster Sieg

Auf dem 60. Rang, und somit das Schlusslicht am Turnier, war Stefan Weber. Dieser zeigte auf Bahn 1 gute Würfe, konnte sein Ergebnis jedoch nicht konstant halten. Dennoch bewies er, dass es ihm und seinen Mitspielern nicht auf den Schlussrang oder die Resultate ankam, sondern dass für alle Teilnehmer das gesellschaftliche Zusammensein mit den Vereinsgenossen der grösste Sieg war. (ps.)