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Mit Spielblocks auf musealer Rätseltour

Der Kantonale Museumsverband möchte Kinder mit spannenden Aufgaben und altersgerechten Informationen in die Museen holen. Das Lindengut hat den Test bestanden: Den Familien, die den Sonntagnachmittag im Ortsmuseum verbrachten, machte es Spass.
Kathrin Meier-Gross
Roger staunt über eine alte Maschine, mit der Äpfel geschält wurden. (Bild: Picasa)

Roger staunt über eine alte Maschine, mit der Äpfel geschält wurden. (Bild: Picasa)

FLAWIL. «Doch, das riecht wie Lavendel!», sagt Monica bestimmt. Bruder Johann ist immer noch nicht überzeugt, schnuppert noch einmal. Erst als Mama Marion Alder versichert, dass Monica recht hat, wird der entsprechende Buchstabe in den Lösungssatz eingetragen. Nach der Küche befindet sich der nächste Rätsel-Posten im Stickereizimmer des historischen Gebäudes, in dem das Flawiler Ortsmuseum untergebracht ist.

Flawilibald, das Gespenst

Wie können Kinder fürs Museum begeistert werden? Diese Frage hat sich der kantonale Museumsverband gestellt und ein Konzept erarbeitet, an dem sich verschiedene Institutionen beteiligen. Bezweckt wird, die Kinder mit allen Sinnen anzusprechen und Gespräche zwischen den Generationen anzuregen. Dazu wurden Heftblocks mit kleinen Geschichten und Aufgaben geschaffen. Alle Museen haben in den Spielblocks die wissbegierige Idda, den tolpatschigen Bär Oi und den Roboterhund Herr Edison eingebaut. Für das Flawiler Lindengut hat die Bütschwiler Pädagogin Heidi Hümer in den von ihr verfassten Geschichten das Museumsgespenst Flawilibald eingeflochten. Dazu hat sie sich in die Ortsgeschichte vertieft und 23 ansprechende Posten kreiert, die durch das Lindengut führen.

Eifrig mitgerätselt

Urs Schärli, Präsident des Ortsmuseums und gemeinsam mit Alois Ebneter Co-Präsident des kantonalen Museumsverbandes, freute sich darüber, wie beim Start am vergangenen Sonntag das Museum belebt wurde. Wie Kinder eifrig miträtselten, die Objekte und die sehenswerte Ottikerstube bestaunten und unbedingt den Lösungssatz herausfinden wollten. Zusätzlich zum Heftblock hat jedes Kind einen Sammelpass erhalten. Für jeden Museumsbesuch in einer der beteiligten Institutionen gibt es einen Punkt. Schon bei drei Klebern erhält das Kind ein kleines Geschenk. Wie sagte doch Heidi Hümer einführend: «Lest die Aufgaben gut durch. Teamwork erleichtert euch die Arbeit. Flawilibald freut sich auf viel Besuch.»

Familie Stark brütet in der Ottikerstube über den rätselhaften Aufgaben, die im Heftblock aufgeführt sind (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

Familie Stark brütet in der Ottikerstube über den rätselhaften Aufgaben, die im Heftblock aufgeführt sind (Bilder: Kathrin Meier-Gross)

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