Mit Party ist es nicht getan

Wegen mangelnden Interesses wurde die letztjährige Feier in Uzwil abgesagt. Trotzdem ist wieder eine geplant.

Urs Bänziger
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Im vergangenen Jahr war das Interesse äusserst gering. Von rund 150 eingeladenen Jugendlichen hatten sich nur gerade vier für die Jungbürgerfeier angemeldet. Daraufhin hatte die Uzwiler Gemeindebehörde die Feier abgesagt. Über die Gründe der vielen Absagen und das Desinteresse konnte Ratsschreiber Marcel De Tomasi nur spekulieren. Er hat aber schon im letzten Herbst gesagt, dass sich die Gemeinde deswegen nicht entmutigen lasse und die Jungbürgerfeier weiter durchführen werde.

So ist denn auch für dieses Jahr wieder eine Jungbürgerfeier angesagt. Im Gegensatz zum Vorjahr findet sie aber nicht Mitte September, sondern am 18. November statt. Das ist an einem Freitag. Letztes Jahr sollte die Feier an einem Donnerstag steigen, was, wie Marcel De Tomasi vermutete, vielleicht ein Grund für das Desinteresse gewesen ist.

Feiern, aber auch nachdenken

Die Jungbürgerfeier 2016 findet im MuuZ an der Bahnhofstrasse statt. «Ab 20 Uhr ist Feiern an der Bravo-Hits-Party angesagt», heisst es in der Einladung. Aber in Uzwil sollen die volljährig gewordenen jungen Leute nicht nur feiern und konsumieren. Schon in den vorangegangenen Jahren hatten sie sich mit Themen auseinanderzusetzen, die im Zusammenhang mit ihren Rechten und Pflichten als Bürger stehen. Diesmal wetteifern die Teilnehmer in einem Strategiespiel miteinander. Auch wenn dieser Programmteil vielleicht davon abhält, sich anzumelden, hält die Gemeinde an ihrem Konzept fest. Die Jungbürgerfeier soll auch eine aktive Seite haben, zu welcher die Jugendlichen etwas beitragen müssen.

Diesmal ist der Kreis der Eingeladenen grösser. Denn neben den Jungbürgerinnen und Jungbürgern sind alle Über-18-Jährigen und Unter-25-Jährigen, die in jüngster Zeit nach Uzwil gezogen sind, an der Party willkommen.