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Mit Musik nah «bi dä Lüt»

Die Musikgesellschaft Oberbüren bot am Unterhaltungsabend ein abwechslungsreiches Konzert und ein spannendes Rahmenprogramm.
Vroni Krucker
Die Musikgesellschaft Oberbüren spielte einen vielseitigen Konzertabend. (Bild: Vroni Krucker)

Die Musikgesellschaft Oberbüren spielte einen vielseitigen Konzertabend. (Bild: Vroni Krucker)

OBERBÜREN. Der Unterhaltungsabend der Musikgesellschaft Oberbüren stand unter dem Motto «MGO bi dä Lüt». Ganz nah ran gingen Valentin und Ignaz Niedermann, die durch den Abend führten, als sie zwischen den Musikvorträgen verschiedene Persönlichkeiten aus dem Dorf interviewten.

Die Vorträge eröffnete das Korps unter der Leitung von Patrik Arnold mit dem rassigen Marsch «Flott voran» von Siegfried Rundel. Die anspruchsvolle Komposition «Utopia» von Jacob de Haan beschreibt einen idealen Inselstaat weitab von der bewohnten Welt. «Utopia» durchläuft verschiedene Stilarten, durch die eine Atmosphäre von Filmmusik entsteht. Der langsame, anrührende Mittelteil hat eine gewisse Nähe zur europäischen Romantik: Die Dreiklangsignale im Blech erinnern an Musik von Richard Wagner. Ganz für das Herz des Publikums erklang die Polka «Dorfschmied» von Josef Stepanek.

Nachwuchs in den Startlöchern

Unter der Leitung von Jérôme Rickli zeigte das Jugendensemble Oberbüren-Niederwil sein beachtliches Können. Michael Jackson, Abba oder Glenn Millers «Pennsylvania 6-5000» forderten die jungen Musikantinnen und Musikanten ebenso heraus wie die südamerikanischen Klänge mit «Speedy Gonzales». Mit den Kompositionen «Ladies and Gentlemen», «Tango Argentina», «Another one bites the dust» von Queen, «Caribbean Beat», «Sway» und dem «Banana-Rock» brachte die MGO den Thurzelgsaal zum Klingen.

Die Mitwirkenden bewiesen, dass sie sich mit dem engagierten Dirigenten sehr gut auf den Abend vorbereitet hatten, obwohl vor Beginn da und dort Nervosität spürbar war. Weil Oberbüren so schön und vielseitig ist, erklang das Stück «Holyday», bevor sich der Vorhang endgültig schloss

Oberbüren entdecken

Die Persönlichkeiten nahmen für die Interviews in der bequemen Sitzecke Platz.

Über das Verhältnis zu Oberbüren mit seiner Vielfalt an Natur, Kultur, Gewerbe, Industrie und der präsenten Dorfmusik äusserte sich zuerst der neue Gemeindepräsident Alexander Bommeli. Er erhielt zudem die Aufgabe, Gäste zu finden, die zusammen 1200 Jahre zählten. Auf dem Sofa nahmen weiter Platz: die Jungbläserinnen Melanie und Elin, Roger Niedermann, OK-Präsident der 1200-Jahr-Feier, Lukas Künzle, Vereinspräsident, und Kosmas Brühwiler, das «Oberbürer Urgestein». Zudem gab es Kurzfilme vom Besuch bei Äbtissin Ancilla im Kloster St. Gallenberg, in der Bäckerei Dörig und beim Spitzenturner Pablo Brägger.

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