Mit Musik beschwingt ins Wochenende

Die Jugendmusikschule Musiclife hatte zum traditionellen Frühlingskonzert ins Schulzentrum Sproochbrugg in Zuckenriet eingeladen. Einmal mehr zeigten die Schülerinnen und Schüler ein beachtliches Niveau mit klassischer und populärer Musik.

Vroni Krucker
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Das Ensemble verabschiedet sich mit «Lady in Black» und «In My Mind». (Bild: Vroni Krucker)

Das Ensemble verabschiedet sich mit «Lady in Black» und «In My Mind». (Bild: Vroni Krucker)

Mit Eifer präsentierten die Kids dabei ihr Können. Infolge Krankheit war die Flötengruppe auf acht Mädchen und Buben geschrumpft. Trotzdem boten sie unter der Leitung von Irene Bernhardsgrütter und Katrin Fürer
ein schönes Programm. Zuerst ein afrikanisches Volkslied mit ­Gesang, dann ein Quodlibet: ein scherzhaftes Musikstück, in dem ursprünglich unabhängige Melodien zu einem gemeinsamen Stück kombiniert werden, wie «Det änä am Bergli», «Öpenemol tenglet» und «Appenzellerjodel». Auch ein Altflöten-Trio überzeugte mit seinem Vortrag.

Lohnenswerte Arbeit

Schulleiter Christoph Indrist erklärte, viele Schülerinnen und Schüler setzten sich für die Wettbewerbsteilnahme zusätzliche Ziele. Das bedeute auch einen Mehraufwand für die Lehrpersonen, der sich aber lohne, wie Yannis Keller bewiesen habe. Er hatte 2018 den Wettbewerb «grösstes Talent der Region Wil» gewonnen. Zum 40-Jahr-Jubiläum wurde eine CD gemacht, die im Juni präsentiert wird.

Geliebte Klassik

Im klassischen Bereich sang Noelle Falivena das «Ave Maria» von Franz Schubert, Caroline Zahner spielte auf dem Klavier den anspruchsvollen türkischen Tanz Mozarts. Yannis Keller brillierte mit «Air on the G String». Es ist immer wieder erstaunlich, mit wie viel Sicherheit und Volumen der 13-jährige Knabentenor auftritt. Das Ensemble begeisterte mit der beliebten Komposition «Der Mond ist aufgegangen» von Johann A. P. Schulz und «Fields of Gold» von Sting.

Populäre Musik

Im Bereich Pop sangen Annika Müller und Luis Stadler «Let Me Down Slowly». Beeindruckend zeigte sich Sarina Koller mit Helene Fischers «Zaubermond». Die Brüder Fabio und Andrin Heer, Saxofon und Synthesizer, boten «Dreamer» und «Shotgun». Luis Stadler und Lea Kuhn präsentierten das Duett «Shallow» von Lady Gaga und Bradley Cooper. Ein kleiner Leckerbissen war «Cups – When I’m Gone»: Marlon Durisch, Robin Felix, Lena Rotach und Liana Wild machten mit ihrer Lehrerin Yoshiko Inoue-Arnold den Rhythmus mit Klavier und leeren Bechern. Das Ensemble verabschiedete sich mit «Lady in Black» und «In My Mind».