Mit Medaillen zurückgekehrt

Die regionalen Fahrsportler waren erfolgreich an der Schweizer Meisterschaft. Cédric Scherrer gewann Gold. Yannik Scherrer und Hans Barmettler Bronze.

Claudia A. Spitz
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FAHRSPORT. Dieses Jahr waren die Fahrer für die nationalen Titelkämpfe im bernischen Zauggenried in der Nähe von Burgdorf zu Gast. In fünf Gespannsarten wurden Medaillen vergeben und in allen Kategorien waren Fahrer aus der Region oder vom Fahrverein Wil am Start.

Bei den Pony-Einspännern holte sich Cédric Scherrer den Titel mit dem nach einer langen Verletzungspause in guter Form zurückgekehrten Haflingerwallach Naidoo. Nach dem dritten Platz in der Dressur drehte er im Marathon auf und gewann ihn ebenso wie das abschliessende Hindernisfahren.

Mit Adonis am Start

Mit dem dritten Platz im Gelände und einem soliden Hindernisfahren sicherte sich Hans Barmettler aus Degersheim die Bronzemedaille, was so nicht erwartet werden konnte, ging er doch mit seinem Nachwuchspferd Adonis an den Start. Der Haflingerwallach zeigt gute Ansätze, ihm fehlte aber noch die Erfahrung. Als Vierte eine Medaille verpasst hat Vera Bütikofer (Guntershausen). Ihr lief es in der Dressur nicht so gut, aber im Hindernisfahren erreichte sie den dritten Rang.

Gute Leistung bestätigt

Seit letztem Jahr müssen die Pony-Vierspänner zusammen mit den Pony-Zweispännern starten, was vor allem im Gelände und Hindernisfahren ein Nachteil ist. Trotzdem holte sich Yannik Scherrer am Schluss die Bronzemedaille dank einer guten Dressur. Er zeigte schon vor zwei Wochen am stark besetzten internationalen Turnier in Donaueschingen (GER) eine gute Leistung mit dem zweiten Platz im Hindernisfahren und dem siebten Schlussrang.

Am Podest vorbei

Martin Wagner belegte bei den Vierspännern den vierten Platz mit regelmässigen Leistungen in allen drei Disziplinen. Er hat in den letzten Jahren neue Pferde in sein Gespann eingebaut und zeigt eine ansteigende Form.

Einige Punkte verloren

Nicht ganz so gut wie vor einem Jahr lief es diesmal Elmar Fischbach (Henau), er erreichte zwar in der Dressur kein schlechtes Resultat, aber verlor doch einige Punkte auf die Spitze. Im Gelände gehörte er jedoch zu den Besten. Allerdings lief es im Hindernisfahren nicht optimal, so dass er am Schluss mit dem immer noch guten siebten Platz vorlieb nehmen musste.

Conny Wagner klassierte sich bei den Einspännern als 14., im Hindernisfahren belegte sie den siebten Platz.

Auch in dieser Saison zeigten die Fahrer aus der Region und die Mitglieder des Fahrvereins Wil regelmässig gute Leistungen und machten die Region zu einer Hochburg dieses Sports.