Mit Kinderwagen, Karte, Kompass

Über 500 Laufbegeisterte fanden den Weg nach Wilen an die Öpfel-Trophy. Das Dorf bot ein spannendes und forderndes OL–Wettkampfgebiet.

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Keiner zu klein, ein OL-Läufer zu sein. (Bild: pd)

Keiner zu klein, ein OL-Läufer zu sein. (Bild: pd)

WILEN. Wilen wurde zur OL-Wettkampfarena für über 500 Läuferinnen und Läufer. Diese suchten sich den Weg durch die Strassen und Gässchen, um die Kontrollposten möglichst schnell und direkt anzulaufen. Im Rahmen der Öpfel-Trophy fand in Wilen der siebte Wertungslauf statt. Organisiert von der OL Regio Wil und dem TV Aegelsee.

Zwei WM-Teilnehmer mit dabei

Mit dabei waren nebst vielen Familien, Schülerinnen und Schülern sogar zwei OL-Weltmeisterschaftsteilnehmer. Die neun unterschiedlichen Bahnen boten für alle die passende Strecke in bezug auf die Länge und den Schwierigkeitsgrad. Die Kategorie speziell für Familien war mit fast 80 startenden Familien die beliebteste. Denn auch schon die Jüngsten, sitzend im Kinderwagen – geschoben von Mami oder Papi – absolvierten bereits den OL durchs Dorf. In der Kategorie für regelmässige Orientierungsläufer wurde gar auf Weltklasseniveau gelaufen. Rahel Friedrich (Winterthur) und Andreas Kyburz (Winterthur), vor zwei Wochen noch in Schottland an der OL-Weltmeisterschaft im Einsatz, starteten ebenfalls im Hinterthurgau.

Hügeliges Wilen

Spannend war es vor allem für die anderen Läufer, welche sich mit den Weltklasseathleten messen konnten. Die Bahn mit 4,1 Kilometer Länge und 70 Höhenmetern forderte die Teilnehmer vor allem läuferisch. Nicht wenige stellten nach dem Lauf verwundert fest, dass Wilen ganz schön hügelig sei. Nebst den läuferischen Fähigkeiten entscheiden im OL auch immer die Kartenlesefähigkeiten den Wettkampf. Die schnellste Route durch die Strassen, Quartiere und Fusswege von Wilen zu finden, war nicht immer einfach. Im Ziel bei der Sportanlage Aegelsee gab es die wohlverdiente Zielstärkung: Apfelsaft, Äpfel und Öpfelringli. (pd)