Mit einem soliden Wachstum

Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Sirnach ist im 2014 um 13,2 Millionen Franken gewachsen. Der Bruttogewinn beträgt – wie 2013 – 1,7 Millionen Franken.

Drucken
Teilen

SIRNACH. Trotz leichter Abschwächung im Immobilienmarkt war die Nachfrage nach Hypotheken im abgeschlossenen Geschäftsjahr gross. Die Hypothekarforderungen stiegen um 12 Millionen Franken, das sind 5,47 Prozent, und erreichten einen Stand von 232,9 Millionen Franken. Zusammen mit den Forderungen gegenüber Kunden lag das Total der Kundenausleihungen bei 233,7 Millionen Franken.

Grossen Anklang fand eine im Herbst durchgeführte Termingeld-Aktion. Die attraktiven Zinsen sorgten dafür, dass Zeichnungen im Gesamtbetrag von mehreren Millionen Franken erfolgten.

Immer tiefere Zinsen

Der Zufluss an neuen Kundengeldern von 8,2 Millionen Franken auf 223,4 Millionen Franken liegt im Bereich der Vorjahre. Damit konnte der grösste Teil der neuen Ausleihungen selber refinanziert werden.

Auf Grund dieser Entwicklung ist die Bilanzsumme um 5,38 Prozent gewachsen und erreichte Ende 2014 den Wert von 258,6 Millionen Franken.

Die Zinsen entwickelten sich in den vergangenen Monaten entgegen vieler Prognosen weiterhin gegen unten und führten zu einer weiteren Margenverengung. Trotzdem kann die Bank einen stabilen Ertrag aus dem Zinsengeschäft ausweisen, denn dieser liegt mit 3,12 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres. Der Grund ist im starken Hypothekarwachstum der vergangenen Jahre zu suchen, welcher die Mindereinnahmen aus den sich verengenden Margen wettmacht. Trotz antizyklischem Kapitalpuffer und erhöhten Eigenmittelanforderungen sah sich die Raiffeisenbank Sirnach bis heute nicht veranlasst, diese Kosten auf die Kunden zu überwälzen.

Infrastruktur modernisiert

Im 2014 wurden verschiedene Teile der Infrastruktur einer Modernisierung unterzogen. Der Geschäftsaufwand ist daher um knapp 26 000 Franken auf 1,82 Millionen Franken gestiegen. Es verbleibt ein Bruttogewinn von 1,7 Millionen Franken.

Die Bank durfte vergangenes Jahr 128 neue Mitglieder begrüssen. Nach Verbuchung der Austritte ist der Gesamtbestand auf 3026 angewachsen – ein Plus von acht Personen. (pd)