Mit dem grössten Aufgebot

Am Wochenende findet im bernischen Uetendorf die Schweizer Juniorinnen-Meisterschaft statt. Mit dabei ist auch eine stattliche Delegation des TZ Fürstenland Frauen.

Urs Nobel
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Hoffnungsträgerinnen des TZ Fürstenland Frauen auf Medaillen, Diplome oder zumindest gute Leistungen an der Schweizer Meisterschaft. (Bild: Urs Nobel)

Hoffnungsträgerinnen des TZ Fürstenland Frauen auf Medaillen, Diplome oder zumindest gute Leistungen an der Schweizer Meisterschaft. (Bild: Urs Nobel)

KUNSTTURNEN. Die Schweizer Juniorinnen-Meisterschaft wird für Teilnehmerinnen bis 15 Jahre durchgeführt. Und zwar in den Programmklassen P1 bis P5. Bei der Programmklasse 5 handelt es sich um die offizielle Juniorinnen-Kategorie, und aus den Reihen dieser Kunstturnerinnen wird schliesslich auch die Schweizer Meisterin erkürt. Das TZ Fürstenland stellt in der höchsten Kategorie keine Teilnehmerin.

Mit dem grössten Aufgebot

Das TZ Fürstenland vertritt an den Titelkämpfen die Region und auch die Ostschweiz mit einem riesigen Aufgebot von 17 Turnerinnen. Auf 15 Teilnehmerinnen kommt noch das Center aus Obersiggenthal, 14 Akteurinnen stellt Zürich-Oerlikon. «Es ist schon speziell, dass unser Trainingszentrum aus dem Fürstenland am meisten Teilnehmerinnen zu stellen vermag. Das zeigt eindrücklich auf, dass wir gute Arbeit verrichten und unsere Schützlinge auch den qualitativen Anforderungen von nationalen Titelkämpfen zu genügen vermögen», sagt Hauptleiterin Marianne Steinemann nicht ohne Stolz.

Medaillenchancen

Bezüglich Medaillenchancen möchte Steinemann nicht spekulieren. Grundsätzlich seien dafür Kaderturnerinnen aus den Leistungszentren zuständig. «Für unsere Turnerinnen kommt zuerst einmal die Teilnahme. Viele andere gleichaltrige Kunstturnerinnen aus anderen Regionen haben die Qualifikationshürde nicht geschafft.» Für ihre Truppe gilt es demnach, in ihrer Ausbildung auch die Bekanntschaft mit Grossanlässen zu machen und wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Erstmals fünf P1-Turnerinnen

Vermochte das TZ Fürstenland in früheren Jahren meist eher ältere und routiniertere Turnerinnen an die Schweizer Meisterschaft zu entsenden, überrascht es möglicherweise, dass sich dieser Trend geändert hat. Dass gleich fünf P1-Turnerinnen nach Uetendorf reisen dürfen, hat damit zu tun, dass im TZ Fürstenland ein gutes Fundament für die Zukunft vorhanden ist. Aber auch, dass die Trainerinnen schon früh auf Qualität achten und ihre Schützlinge entsprechend aufbauen.

Massiv erhöht

Marianne Steinemann betont, dass die Qualitätsanforderungen an die Turnerinnen im Vergleich zu früher massiv gestiegen seien. «Es wird noch mehr auf eine saubere Haltung geachtet, und die verlangte Technik lässt sich international vergleichen.» Undenkbar wäre es zudem heute, wenn ein Trainingszentrum glaubte, ohne Ballettlehrerin, die auch für die Choreographie zuständig ist, auskommen zu können.

Es haben sich qualifiziert:

Programm 1: Nela Scherrer, Milena Vieitez, Ivana Schmuki, Lucia Gojevic, Lea Huber, Elynne Sanwald. Programm 2: Anna Huber, Nyah Bingesser. Programm 3: Alina Knöpfel, Aline Breu, Elena Mattioli, Gabriela Miljak, Lilla Ulrich, Nina Landolt. Programm 4A (Amateurinnen – keine Kaderturnerinnen): Mara Gillich, Noé Brenner. Programm 4 (Nachwuchs-Kaderturnerinnen): Francesca Nocita. Programm 4A (auf Warteposition): Céline Huber.