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Mit dem Gewerbe präsentierte sich das Vieh

35 Aussteller zeigten in Niederbüren ihr Angebot. Und Braunviehzüchter ihre Tiere.
Auffuhr der Kühe am Samstagmorgen. Die Viehschau der Braunviehzüchter ist wichtiger Bestandteil des Herbstmarktes. (Bilder: Ernst Inauen)

Auffuhr der Kühe am Samstagmorgen. Die Viehschau der Braunviehzüchter ist wichtiger Bestandteil des Herbstmarktes. (Bilder: Ernst Inauen)

Prächtiges sommerliches Wetter bildete am Wochenende den Rahmen zum diesjährigen Niederbürer Herbstmarkt. Dies freute sowohl die Organisatoren, die 35 Aussteller als auch die zahlreichen Besucher des kleinen, aber originellen Anlasses. Das einheimische Gewerbe zeigte auf, welche Vielfalt an Betrieben im Dorf ansässig ist und welche Dienstleistungen angeboten werden. Bis in den Nachmittag hinein zog auch die Viehschau viel Publikum an.

Am Samstagnachmittag setzte die Jugendmusik unter der Leitung von Reto Städler einen musikalischen Akzent. Verschiedene Dorfvereine und Gruppierungen führten in Festzelten ihre Beizli. Das «Herbergstübli» bot gar Mittagsmenus an. Die Bäuerinnen lockten mit Desserts und Gebäck, die Weinfreunde mit ihrem Niederbürer Wein. Die Musikgesellschaft führte eine Crêperie und der Männerchor eine Bar.

Schaufenster des lokalen Gewerbes

An der Spitze der Veranstalter standen OK-Chefin Lucia Wagner und Marktchef Rolf Bosshart. «Der Herbstmarkt ist für das Gewerbe eine willkommene Plattform, um die Produktionsmöglichkeiten zu präsentieren. Wir können uns genügend Zeit nehmen für Kundenkontakte», erklärte Lucia Wagner. Die Firmen gestalteten ihre Stände mit viel Aufwand und Phantasie. Gut kamen die erweiterten Spiel- und Vergnügungsangebote für die Kinder an, die von der Gruppe «Team für Familie» organisiert wurden. Bei einer grossen Tombola konnten Naturalpreise gewonnen werden. Beliebt waren auch die Rösslifahrten durch das Dorf. Nach dem Ende des regen Marktbetriebes setzte sich am Abend das gesellige Zusammensein in den Festbeizli bis in die späte Nacht fort.

Viehschau mit rund 130 Tieren

Als erste Aktion führten am Samstag acht Braunviehzüchter rund 130 Tiere zur Gemeindeviehschau neben dem Marktgelände. Teilweise schmückten sie für die Auffuhr ihre Tiere mit buntem Kopfschmuck und Glocken. Andreas Lendi, Walenstadt, bewertete mit kritischen Augen die Zuchttiere. Die Schauverantwortlichen unter Gebi Zeller organisierten verschiedene Spezialwettbewerbe, für die Wanderpreise ausgesetzt waren. Der Schauexperte kürte die Kuh «Atlantis» aus dem Stall von Rico Schlauri zur «Miss Niederbüren». Glockenspender Christoph Züger überreichte dem glücklichen Sieger eine Treichel.

Besonders stolz waren die Viehzüchter auf die 18jährige «Milosa» aus dem Stall von Pirmin Zeller. Sie weist mit einer Lebensleistung von rund 140 000 Kilo Milch den höchsten Gesamtertrag aller Rassen im Kanton St. Gallen aus.

Über 20 Kinder beteiligten sich mit Jungtieren am Jungzüchterwettbewerb. Mit Versen oder gar mit Liedern priesen sie die Vorzüge ihrer Kälber an. Sie bekamen für ihre Anstrengungen Naturalpreise der Landi Oberbüren geschenkt. (ei)

Das prächtige Wetter lockte am Samstag und Sonntag viele Besucher an. Die Marktstände luden zum Stöbern ein.

Das prächtige Wetter lockte am Samstag und Sonntag viele Besucher an. Die Marktstände luden zum Stöbern ein.

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