Mit dem Fahrrad um den See

Die fünfte Schulwoche wird an der Sekundarschule Fischingen traditionellerweise als Sonderwoche durchgeführt.

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Fischingen. Im aktuellen Schuljahr umrundeten die ersten Klassen der Sekundarschule Fischingen den Bodensee mit dem Fahrrad, während die Zweitklässler für ihr Herbstlager in den Jura reisten. Die dritten Klassen nutzten die Sonderwoche für entscheidende Schritte in Berufskunde und Berufswahl.

Rund um den Bodensee

Die fünftägige Radrundfahrt führte die vom Wetterglück begünstigten Erstklässler in einer Startetappe nach Kreuzlingen, von wo aus in der Folge der Bodensee Stück für Stück umrundet wurde.

Bereits am Dienstag wagten sich die neuen Sekundarschüler auf das längste Teilstück, welches nach 71 Kilometern in Bregenz endete.

Die Rückkehr nach Kreuzlingen erfolgte auf der deutschen Seeseite über Lindau und Meersburg, bevor am Donnerstag die Etappe rund um den Untersee anstand. Am Freitag erreichten die ersten Klassen nach insgesamt 296 Kilometern das Ziel in Dussnang müde, aber unversehrt.

Nebst der sportlichen Herausforderung stand während der Projektwoche vor allem das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund, welches während diverser Spielabende und dem Besuch der Bregenzer Seebühne intensiviert werden konnte.

Herbstlager der zweiten Klassen

Bereits am Sonntag reisten die zweiten Klassen in ihr Lagerhaus nahe Le Noirmont (JU), wo gleich nach der Ankunft erste Eindrücke der idyllischen Gegend gewonnen wurden. In der Folge durften die Freiberge als Wanderparadies entdeckt werden, etwa auf dem Weg von St.

Imier über den Mont Soleil zurück ins Lagerhaus.

Nicht ganz ohne die Hilfe ihrer Lehrpersonen fanden einzelne Schülergruppen den richtigen Pfad einer vorgegebenen Rundwanderung, welche in Saignelégier endete. Unmittelbaren Einblick in die Schweizer Geschichte vermittelte der Besuch einer im Zweiten Weltkrieg erbauten Festung bei Vallorbe.

Der Ausflug nach Lausanne mit Besuch des Olympischen Museums, Stadterkundung und gemeinsamem Pizzaessen im «Chez Mario» erwies sich für einige Schüler als Wochenhöhepunkt. Durch das fröhliche Miteinander im Lager konnte die Gemeinschaft für den noch bevorstehenden schulischen Weg der Zweitklässler verstärkt werden.

Schnupperlehren

Für die dritten Klassen galt es, die Schnupperlehren den individuellen Bedürfnissen anzupassen.

Die Woche wurde genutzt um Berufswünsche zu festigen und die sich ergebenden Schritte in der Berufswahl zu erkennen. Die Klassenlehrpersonen, welche die Schnuppernden begleitet haben und die Ergebnisse mit ihnen auswerten werden, bedanken sich an dieser Stelle herzlich bei allen Betrieben, welche den Drittklässler Einblick in ihr Berufsfeld gewährt haben. (rd.)

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