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Mit dem Besenwagen ins Ziel gefahren

Larissa Brühwiler, Radrennfahrerin aus Balterswil, wartet noch immer auf den ersten Sieg der Saison. In bisher sieben Starts erzielte sie immerhin vier Top-Ten-Resultate und ist entsprechend zufrieden mit ihren Leistungen. Jetzt stehen die Schweizer Meisterschaften bevor.
Urs Nobel
Larissa Brühwiler am Start beim Zeitfahren in Thun. (Bild: pd)

Larissa Brühwiler am Start beim Zeitfahren in Thun. (Bild: pd)

RAD. Am Sonntag steht für Larissa Brühwiler der Frauencup in Steinmaur (ZH) auf dem Programm. Dieses Rennen gilt als letzte Hauptprobe vor den Schweizer Meisterschaften. Am nächsten Mittwoch um 18.30 Uhr wird sie in Martigny auf der Startrampe stehen und hofft im Zeitfahren auf einen Podestplatz. Sie steigt zuversichtlich in dieses Championat, denn die Hinterthurgauerin weiss, dass es dann alleine auf sie ankommt. Das Zeitfahren Ende Mai im bernischen Amsoldingen lässt sie zuversichtlich auf den ersten Saisonhöhepunkt blicken. Als Siebte kam sie damals mit lediglich 49 Sekunden Rückstand auf die Siegerin ins Ziel.

Es braucht auch Glück

Als Einzelfahrerin sind ihre Chancen an der Schweizer Meisterschaft auf einen Spitzenrang zwar auch im Strassenrennen vom Sonntag intakt. Larissa Brühwiler wird sich dort jedoch gegen Fahrerinnen durchsetzen müssen, die auf Teamarbeit zählen können. Da braucht es nicht nur Glück, sondern auch eine sehr gute Verfassung, um an der Spitze mitfahren zu können, wenn es zur entscheidenden Attacke kommt. Auch das Strassenrennen der Schweizer Meisterschaft findet in Martigny statt, und Larissa Brühwiler weiss im Moment noch nicht, ob sie zwischen den beiden Rennen um den Meistertitel zwischendurch nach Hause reist.

Mit dem Besenwagen

Nebst Eintagesrennen hat Larissa Brühwiler auch schon die erste Rundfahrt in dieser Saison bestritten. Sie durfte als Gastfahrerin mit dem BH Cycling Team im deutschen Auenstein starten. Hochs und Tiefs hielten sich während der dreitägigen Rundfahrt die Waage. Fahrerisch konnte sie jeweils vor allem in den Anfangsphasen überzeugen, um dann aber in zwei Etappen mit dem Feld ins Ziel zu kommen. Am dritten Tag, an einem Rennen, das über neun Runden ging, wurde das Feld, in dem sich Larissa Brühwiler befand, in der dritten Runde abgehängt. In einem gut funktionierenden Gruppetto machte sie sich in einem zügigen Tempo daran, den eingehandelten Rückstand wieder aufzuholen. Knapp nach Rennhälfte dann aber das Aus. Larissa Brühwilers Rad erlitt einen Platten. Auf Hilfe konnte sie nicht mehr zählen. Das Teamauto mit dem Ersatzmaterial hatte ihre Gruppe bereits überholt und der Hinterthurgauerin blieb nichts anderes übrig, als mit dem Besenwagen ins Ziel zurückzukehren.

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