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Minus ein Steuerprozent

Kommentar

Die Grünabfuhr soll ab dem 1. Januar 2018 auch in Flawil kostenpflichtig werden. So will es der Kanton beziehungsweise das Bundesgesetz über den Umweltschutz, das eine Entsorgung der Siedlungsabfälle nach dem Verursacherprinzip verlangt. Die Frist ist nicht erstreckbar, die Alternative wäre eine Abschaffung des Angebots.

Will Flawils Bevölkerung ihr Grüngut – und neu auch Rüstabfälle sowie Speisereste – weiterhin entsorgen lassen, muss sie wohl in den sauren Apfel beissen. Die Zusammenarbeit mit dem ZAB macht in jedem Fall durchaus Sinn. Unabhängig davon, dass er in der Gemeinde ohnehin das Entsorgungsmonopol besitzt. Umso mehr, als die Kosten je Tonne inklusive Bioabfälle etwa gleich hoch sind wie jene, die bisher für die Grünabfuhr angefallen sind.

Diese gingen bis anhin zu Lasten des Gemeindehaushalts, schlugen mit rund 200000 Franken jährlich zu Buche. Ein Betrag, der im Budget 2018 nicht mehr enthalten ist und knapp einem Steuerprozent oder einem Promille der Grundsteuer entspricht. Entsprechend wäre eine Anpassung des Steuerfusses oder eben Grundsteuersatzes (heute 0,8 Promille) zumindest zu diskutieren. Wobei von tieferen Grundsteuern die Hauseigentümer, nicht aber die Mieter profitierten. Der Ball liegt bei den Stimmberechtigten, die an der Bürgerversammlung vom 28. November über das Budget 2018 entscheiden.

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