Mensch und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen

JONSCHWIL. Die CVP-Regionalpartei Wil-Untertoggenburg lud zur traditionellen Neujahrsbegrüssung nach Jonschwil ein. Die CVP-Ortspartei Jonschwil organisierte den Anlass, der im Mehrzwecksaal von rund 80 Mitgliedern besucht wurde.

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JONSCHWIL. Die CVP-Regionalpartei Wil-Untertoggenburg lud zur traditionellen Neujahrsbegrüssung nach Jonschwil ein. Die CVP-Ortspartei Jonschwil organisierte den Anlass, der im Mehrzwecksaal von rund 80 Mitgliedern besucht wurde. Die Organisatoren um Martha Storchenegger, Präsidentin der Orts- und der Regionalpartei, sorgten für einen festlichen Rahmen und ein unterhaltsames Programm.

Zusammenleben aller Kulturen

In ihrem Grusswort zum Jahresbeginn unterstrich die Parteipräsidentin die gesellschaftliche Bedeutung des Anlasses. Eine Neujahrsbegrüssung sei da für die Pflege von Freundschaften, um neue Leute kennenzulernen und zur Stärkung des Netzwerkes. «Was ich an der CVP besonders schätze, ist, dass sie die Menschen und die Gemeinschaft ins Zentrum stellt. Sie gestaltet das Zusammenleben nach den christlichen Grundwerten. Trotz unterschiedlicher Herkunft und Kulturen will die Partei ein friedliches Zusammenleben erreichen und die Gemeinschaft weiterentwickeln», sagte Martha Storchenegger.

Sie ist überzeugt, dass dazu die Menschenwürde, die Demokratie sowie die Freiheit und Eigenverantwortung gehören. Die CVP setze sich ein für Solidarität, Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der Gemeinschaft. Dazu brauche es starke Gemeinden und den Föderalismus der Kantone. Die Präsidentin kam auch auf die Vorlagen des Abstimmungswochenendes von Ende Februar zu sprechen. Sie frage sich, ob wirklich alles reguliert und das Land zu einem überwachenden Staat werden müsse. Menschen aus Afrika, Syrien und Afghanistan und anderen Ländern seien auf der Flucht, aber auch auf der Suche nach einem besseren Leben. Dies wollen sie vor allem in Europa und Amerika finden, jedoch seien viele Staaten nicht bereit, sie aufzunehmen. «Krieg, Terror und Flüchtlinge werden wir auch 2016 haben. Es liegt an den Staaten, eine Politik mit gemeinsamen Zielen zu wählen und nicht nur auf die eigenen Interessen zu schauen.»

Mit Europa Lösungen finden

Die Schweiz könne nicht eine eigene Politik betreiben, ohne mit Europa Lösungen zu finden. Unweit entfernt seien im Asylzentrum Thurhof zahlreiche Jugendliche untergebracht, denen eine Zukunftsperspektive, eine Schul- und Berufsausbildung und Integrationsmöglichkeiten geboten werden müssen, sagte Martha Storchenegger.

Seit einem halben Jahr führt die Oberstufe Jonschwil eine Talentschule für Musik und Gesang. Drei der Schülerinnen und Schüler sangen am Neujahrsapéro bekannte Hits. Zudem stellten sich Regierungsratskandidat Bruno Damann und die bisherigen drei Kantonsräte Martha Storchenegger, Ernst Dobler, Bruno Cozzio sowie die übrigen Kandidatinnen und Kandidaten der CVP-Liste des Wahlkreises vor. (ei)

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