Meisterschaft mit grosser Tradition

Die erste Deutsche Motorrad-Meisterschaft wurde 1924 ausgefahren. In jenem und dem folgenden Jahr veranstalteten der ADAC und der DMV noch getrennte Meisterschaften. Ab 1926 wurde jeweils nur noch ein Meistertitel in bis zu sechs verschiedenen Hubraumklassen, zwischen 175 und 1000 cm³, vergeben.

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Die erste Deutsche Motorrad-Meisterschaft wurde 1924 ausgefahren. In jenem und dem folgenden Jahr veranstalteten der ADAC und der DMV noch getrennte Meisterschaften. Ab 1926 wurde jeweils nur noch ein Meistertitel in bis zu sechs verschiedenen Hubraumklassen, zwischen 175 und 1000 cm³, vergeben. Ab 1926 setzte sich die Meisterschaft aus mehreren Läufen zusammen.

Die Meisterschaftsläufe zogen jährlich Hunderttausende von Zuschauern an. Das ist bis heute so geblieben. 1983 wurde erstmals die Superbike-Klasse ausgetragen, 1999 letztmals die 500-cm³-Klasse. Bis einschliesslich der Saison 2012 fanden Rennen in den Klassen 125 cm³, Moto 3 (seit 2012), Supersport, Superbike und Sidecar statt. Die Rennen sind für internationale Fahrer offen und werden unter dem Namen Internationale Deutsche Motorrad-Meisterschaft (IDM) ausgetragen. Das sportliche und technische Reglement wird regelmässig weiterentwickelt. Zusätzlich zu den bestehenden Klassen 125 cm³, Moto 3, Supersport, Superbike und Sidecar kam ab 2014 wieder die Klasse Superstock hinzu, welche es bereits in den Jahren 2000 bis 2002 gab. (pd)