Meilenstein nach fünf Jahren

FLAWIL. Die Einsprachen gegen das Projekt zum Hochwasserschutz im Einzugsgebiet des Buebentaler- und Aeschbachs sind vom Tisch: Das Bauvorhaben liegt auf.

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Der herbstliche, offengeführte Buebentalerbach im Bereich der Toggenburgerstrasse. (Bild: Andrea Häusler)

Der herbstliche, offengeführte Buebentalerbach im Bereich der Toggenburgerstrasse. (Bild: Andrea Häusler)

Wenn es stark und anhaltend regnet, drohen der Buebentaler- und der Aeschbach über die Ufer zu treten und das Siedlungsgebiet zu überschwemmen. Vor mehreren Jahren haben deshalb die Gemeinden Flawil und Oberuzwil ein Projekt zum Hochwasserschutz ausgearbeitet.

Gewässerperimeter geändert

Das Wasserbauvorhaben wurde im Herbst 2010 öffentlich aufgelegt, was fünf Einsprachen zur Folge hatte. Nach zähen und langwierigen Verhandlungen sind die Einsprachen nun bereinigt worden, teilt der Flawiler Gemeinderat mit. Das Projekt befindet sich zurzeit beim Baudepartement des Kantons St. Gallen zur Genehmigung. Bestandteil des Wasserbauprojekts ist ein Bau- und Unterhaltsperimeter der Schätzungskommission zur Bewertung und Verlegung der Perimeterbeiträge für den Bau und den zukünftigen Unterhalt des Buebentaler- und des Aeschbaches. Der Gewässerperimeter wurde aufgrund der eingereichten Einsprachen geändert.

Neuerliche Auflage

Nach neuem Wasserbaugesetz werden die Kosten für Bau und Unterhalt von Gewässern von den anstossenden Grundeigentümern getragen, abzüglich der Beiträge von Bund, Kanton und Gemeinde. Der Gewässerperimeter ist von den Gemeinderäten Flawil und Oberuzwil genehmigt worden und muss nun, laut Gesetz, noch einmal öffentlich aufgelegt werden. (rkf)