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Mehr Tiefgang gewünscht

«Das Unmögliche möglich machen», Ausgabe vom 4. September
Andrea Gämperli, St. Gallen

Dass der Autor des Berichts an der Filmpremiere das Gefühl hatte, er sei in einer Senioren-Wandergruppe, erstaunt mich doch sehr, war doch aus meiner Sicht ein Grossteil des Publikums in deutlich jüngerem Alter. Anstatt den Film so darzustellen, als handle es sich um eine reine Komödie mit Menschen im Pensionsalter als Protagonisten, hätte ich mir gewünscht, dass der Tiefgang, welcher der Film in meinen Augen durchaus besitzt, mehr gewürdigt worden wäre.

In Zeiten, in denen das Thema «Alter» gesellschaftlich und medial oft eher negativ dargestellt wird (ältere Menschen würden das Gesundheitssystem zu stark belasten etc.), freut es mich umso mehr, dass es der junge Regisseur mit dem Film geschafft hat, dem Thema eine wunderbar feinfühlige Leichtigkeit zu geben, und aufzeigt, dass es im Leben nie zu spät ist, Unbekanntes zu wagen und neue Wege auszuprobieren.

Obwohl körperliche und geistige Gesundheit im höheren Alter ganz klar auch ein Privileg ist, welches leider nicht allen zuteil wird, hinterlässt der Film ein Gefühl der Gelassenheit und Freude in Bezug auf das eigene Altern. Vieles ist noch nicht vorbei, so viele Möglichkeiten können noch genutzt werden. So scheint es mir absolut verdient, wie das abgedruckte Bild im Artikel zeigt, dass der Regisseur zum Ende des Films mit Standing Ovations zu seinem Werk beglückwünscht wurde.

Andrea Gämperli, St. Gallen

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