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Mehr Schwerverkehr durchs Dorf?

«Ein Dorf in Aufruhr», Ausgabe vom 26. Januar
Peter Isenring, Oberbüren

Im Zeitraum von 26 Jahren sollen im Gebiet Sonnenberg in Niederwil 1,155 Millionen Kubikmeter Kies abgebaut werden. Gleichzeitig wird die Kiesgrube laufend wieder mit sauberem Aushubmaterial aufgefüllt. Täglich sollen 56 Fahrten (2x28) mit 40-Tönnern auf der Fürstenlandstrasse in Richtung Wil (Augartenkreuzung 40 %) und St. Gallen (Eichenkreisel 60 %) erfolgen, dies gemäss Aussage der Firma Holcim AG. Andere Gemeindestrassen sollen nicht für die Anlieferung und den Abtransport benützt werden. Ich frage mich nun, warum genau diese Zahlen nicht auf dem Informationsblatt aufgeführt werden, die alle Haushaltungen der Gemeinde Oberbüren bekommen haben.

Gemäss Auskunft der Firma Holcim AG will sie die Einhaltung dieser Auflagen durch das Transportgewerbe genau kontrollieren und allenfalls auch sanktionieren. Und wo fahren die anderen Lastwagen, die Kies holen oder Aushubmaterial bringen, durch? Ich bin mir sicher, dass sich der Schwerverkehr, aufgrund der LSVA-Abgabe, immer die nächste und kürzeste Strassenverbindung suchen wird.

Was muss also gemacht werden? Gemäss Projekt sollen alle Transporte nur über die Augartenkreuzung erfolgen. Aus diesem Grunde müsste die Neudorf- und Sandackerstrasse (Gemeindestrassen) zwingend mit einem Lastwagenfahrverbot (mit Zubringerdienst) belegt werden. Wenn das nicht gemacht wird, werden die Anwohner, nach der Inbetriebnahme der Kiesgrube in Niederwil, den Schwerverkehr schmerzlich zu spüren bekommen.

Wenn man jedoch das Theater mit dem gewollten Lastwagenfahrverbot in Niederstetten betrachtet, wird der Kanton St. Gallen auch in Oberbüren ein Lastwagenfahrverbot ablehnen. Ich kann deshalb nur einen Blick in den Kanton Thurgau empfehlen. Warum hat dort die Dorfdurchfahrt in Rickenbach ein Lastwagenfahrverbot? Zudem werden im Thurgau laufend Gemeindestrassen, die vom Schwerverkehr als Abkürzung benützt werden, mit einem Lastwagenfahrverbot versehen. Nur im Kanton St. Gallen soll das nicht möglich sein?

Peter Isenring, Oberbüren

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