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Mehr Männer als Frauen am Steuer

Wenn Menschen nicht mehr selbständig mobil sind oder eine Begleitperson benötigen, um beispielsweise zum Arzt zu gehen, können sie den Rotkreuzfahrdienst in Anspruch nehmen. Maria Frick, Leiterin Entlastung des Schweizerischen Roten Kreuzes des Kantons St. Gallen, erläutert, was dahintersteckt.
Urs M. Hemm
Maria Frick Leiterin Entlastung SRK (Bild: PD)

Maria Frick Leiterin Entlastung SRK (Bild: PD)

Wenn Menschen nicht mehr selbständig mobil sind oder eine Begleitperson benötigen, um beispielsweise zum Arzt zu gehen, können sie den Rotkreuzfahrdienst in Anspruch nehmen. Maria Frick, Leiterin Entlastung des Schweizerischen Roten Kreuzes des Kantons St. Gallen, erläutert, was dahintersteckt.

Wer kann den Rotkreuzfahrdienst in Anspruch nehmen?

Er steht grundsätzlich allen offen, die wegen einer gesundheitlichen Einschränkung oder aus Altersgründen keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können oder auf eine Begleitperson angewiesen sind.

Zu welchen Gelegenheiten wird der Rotkreuzfahrdienst beansprucht?

Grundsätzlich bieten wir Fahrten an, welche einen medizinischen Hintergrund haben, beispielsweise zum Arzt, in die Therapie, ins Spital oder zum Zahnarzt.

Wer sind die Fahrer?

Unsere freiwilligen Fahrer bieten aus unterschiedlichsten Motivationsgründen ihre Dienste dem Schweizerischen Roten Kreuz, (SRK) und seinen Kunden an. Die zur Verfügung gestellte Zeit ist nicht bezahlt. Hingegen erhalten die Freiwilligen die effektiven Spesen in Form einer Kilometerentschädigung, welche der Kunde für die Transporte bezahlen muss.

Wie sieht der Anteil Männer/Frauen aus?

Es sind mehrheitlich Männer, aber erfreulicherweise sind doch auch wieder zunehmend Frauen bereit, diesen Dienst zu übernehmen.

Gibt es immer genügend Fahrer für den Fahrdienst?

Die Freiwilligen bestimmen ihre Einsatzzeiten selber und das SRK richtet sich danach. Es wird zunehmend schwieriger, genügend Freiwillige rekrutieren zu können, obwohl in ländlicheren Gebieten dies immer noch einfacher ist als in den Stadtgebieten.

Bedarf es im Umgang mit den Fahrgästen einer besonderen Ausbildung?

Es sind fast ausschliesslich private Fahrzeuge im Einsatz. Die Kosten für Aus- und Weiterbildung sowie die obligatorischen Fahrtests ab dem 75. Altersjahr übernimmt das SRK.

Wie oft wird der Dienst in der Region Wil genützt?

Es entfallen 60 464 Kilometer auf 4339 Fahrten. Die Freiwilligen leisteten insgesamt 3237 Arbeitsstunden.

Wie hat sich das in den vergangenen Jahren entwickelt?

Die demographische Entwicklung wird kaum zu einer verminderten Nachfrage führen. Die grösste Herausforderung wird sein, genügend Freiwillige zu haben. Der Fahrdienst ist eine defizitäre Dienstleistung des SRK Kanton St. Gallen, welche aber den Rotkreuz-Grundsätzen entspricht. Das SRK kann diese Dienstleistung auch in Zukunft finanzieren, auch dank Mitgliederbeiträgen und Spenden.

Wie sieht die künftige Entwicklung aus?

Einer unserer Grundsätze ist die Menschlichkeit. Nur dank des enormen Engagements der freiwilligen Fahrer können wir mobilitätsbehinderten, kranken oder behinderten Menschen den Alltag ein bisschen erleichtern.

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