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Mehr Kandidaten als Vakanzen

In der Aula Sproochbrugg stellten sich am Dienstagabend die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen in der Politischen Gemeinde Niederhelfenschwil sowie der Oberstufenschulgemeinde Sproochbrugg vor.
Ursula Ammann
Wollen in den Gemeinderat: Ronald Keller, Lenggenwil, Peter Schuler, Niederhelfenschwil, Patricia Juen, Niederhelfenschwil, und Matthias Krucker, Niederhelfenschwil. (Bild: Ursula Ammann)

Wollen in den Gemeinderat: Ronald Keller, Lenggenwil, Peter Schuler, Niederhelfenschwil, Patricia Juen, Niederhelfenschwil, und Matthias Krucker, Niederhelfenschwil. (Bild: Ursula Ammann)

NIEDERHELFENSCHWIL. Acht vakante Sitze und neun Kandidatinnen und Kandidaten: So zeigt sich aktuell die Ausgangssituation für die Gesamterneuerungswahlen in den Gremien der Politischen Gemeinde Niederhelfenschwil und der Oberstufenschulgemeinde Sproochbrugg. Die Ortsparteien CVP, FDP und SVP, der Verein Dorfbühne Lenggenwil, die Dorfkorporation Niederhelfenschwil sowie die Dorf- und Wasserkorporation Zuckenriet haben sich zusammen auf die Suche nach Kandidaten gemacht und präsentierten diese an einem gemeinsamen Anlass in der Aula Sproochbrugg.

Heimat- und Bürgerort

Die grösste Veränderung steht im Gemeinderat an. Auf die kommende Legislatur gilt es, die Sitze der drei abtretenden Gemeinderäte Marcel Zwick, Christian Zwick und Peter Siegrist neu zu besetzen. Am Dienstagabend stellten sich eine Kandidatin und drei Kandidaten vor, die sich für das Amt interessieren. Zum einen ist dies Patricia Juen aus Niederhelfenschwil. Die Mutter zweier Söhne ist Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin, hat noch eine landwirtschaftliche Ausbildung mit Meisterprüfung und ein Theologiestudium absolviert. Neben ihrer Lehrtätigkeit an der Oberstufenschule Sproochbrugg führt sie mit ihrem Mann einen Bauernbetrieb. Sie könne ihr Wissen über Landwirtschaft, Schule und Kirche im Gemeinderat vereinen, sagte Juen.

Als Jüngster im Bunde kandidiert Matthias Krucker. Der 29-Jährige ist ausgebildeter Landwirt und arbeitet Teilzeit auf dem elterlichen Hof. Zudem ist der Vater einer kleinen Tochter mit einem 50-Prozent-Pensum im Beratungsdienst der UFA tätig. Wie Patricia Juen ist auch Matthias Krucker in Niederhelfenschwil aufgewachsen und hat dort seinen Bürgerort. Für diesen möchte er sich künftig im Gemeinderat einsetzen.

Vertretung für Dorf Lenggenwil

Kurzfristig als Gemeinderats-kandidat hinzu gekommen ist Ronald Keller. Der Lenggenwiler ist Vater eines zehnjährigen Sohnes und arbeitet als Servicetechniker. Als solcher ist er auch ab und zu im Ausland unterwegs. Gemeinderat möchte er werden, um einen tieferen Einblick ins Gemeindewesen zu erhalten und das Dorf Lenggenwil zu vertreten.

Bereits langjährige Erfahrungen in der Politik hat Peter Schuler. Er war acht Jahre im Wiler Stadtparlament. Der selbständige Uhrenmacher ist seit 23 Jahren verheiratet und lebt seit 6,5 Jahren in Niederhelfenschwil. «Die Arbeit als Gemeinderat würde mir Spass machen und ich habe auch Zeit dafür», so Schuler.

Zur Wiederwahl treten Gemeindepräsident Simon Thalmann sowie Gemeinderätin und Schulpräsidentin Gabriela Arn an.

Schul- und Oberstufenschulrat

Auch in der GPK der Politischen Gemeinde kommt es zu Veränderungen. Stefan Schlauri, Zuckenriet, tritt zurück. Mit Jens Wiebe, Zuckenriet, ist ein Kandidat gefunden, der sich für das Amt interessiert. Im Primarschulrat gibt es ebenfalls einen Rücktritt zu verzeichnen. Urs Näf, Zuckenriet, stellt sich nicht mehr zur Wahl. Für dessen Nachfolge kandidiert Oliver Schwingenschrot, Zuckenriet. Er ist Vater zweier Söhne im schulpflichtigen Alter und lebt seit vier Jahren in Zuckenriet. Er habe in der Gemeinde viele nette und interessante Leute kennengelernt und wolle sich deshalb für das Gemeinwohl einbringen. Aus dem Oberstufenschulrat tritt Martin Dilitz, Lenggenwil, zurück. Als Nachfolgerin stellt sich Françoise Hutter Gutmann, Zuzwil, zur Verfügung.

In der GPK des Oberstufenschulrates Sproochbrugg gibt es durch die Rücktritte von Reto Aeschbacher und Lea Flückiger zwei vakante Sitze. Als Nachfolger zur Wahl stellen sich Roland Gübeli, Niederhelfenschwil, und Daniela Thalmann, Zuckenriet, zur Verfügung.

Die Einreichungsfrist für Wahlvorschläge ist noch nicht abgelaufen. Sie dauert noch bis zum 8. Juli.

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