Mehr Geld für die Wiler Jugend

Die Stadt investiert jährlich 30'000 Franken mehr in die Jugendförderung. So möchte der Stadtrat ein vielschichtiges Vereinsleben unterstützen und die Lebensqualität in Wil erhöhen.

Drucken
Teilen
Turnende Kinder eines Sportvereins. (Bild: PD)

Turnende Kinder eines Sportvereins. (Bild: PD)

(red) Die Stadt unterstützt das Engagement der Wiler Sport- und Jugendvereine im Bereich der Jugendförderung mit einem finanziellen Beitrag. Dies teilt die Stadt per Pressecommuniqué mit. Rückwirkend per 1. Januar 2019 hat der Stadtrat die bisherige Regelung vereinheitlicht. Die Stadt schreibt:

«Mit der neuen Regelung werden neben weiteren Leistungen jährlich rund 150'000 Franken an die verschiedenen Vereine ausbezahlt.»

So würden die meisten Vereine von höheren Beiträgen als bisher profitieren. Die Stadt begründet ihren Entscheid damit, dass ein vielschichtiges Vereinsleben in der Stadt wesentlich zur Lebensqualität und zur Identität in der Stadt beitrage. «Die Stadt unterstützt deshalb die Vereine im Rahmen ihrer Möglichkeiten, unter anderem mit Jugendförder- und Infrastrukturbeiträgen oder Gebührenbefreiungen», teilen die Verantwortlichen mit.

Mehr Förderbeiträge als Anreize für Vereine

Deshalb erhöht die Stadt die bisherigen Förderbeiträge leicht, um einen verstärkten Anreiz für die Jugendförderung in den Vereinen zu schaffen. «Neu erhalten Sport- und Jugendvereine für jedes Kind aus der Stadt Wil 50 Franken und für alle auswärtigen Kinder 25 Franken pro Jahr», heisst es in der Medienmitteilung. Zudem würden alle Sport- und Jugendvereine, die eine eigene Infrastruktur betreiben oder mieten müssten, einen Pauschalbetrag erhalten.

So investiert die Stadt insgesamt knapp 30'000 Franken mehr als bisher in die Jugendförderung. Auch in Zukunft werden den Wiler Vereinen die Benutzungsgebühren gemäss Reglement über die Benutzung der Schul- und Sportanlagen erlassen, heisst es abschliessend.

Stadt Wil geht den digitalen Weg: Zeitungen haben das Nachsehen

Ab 1. Juni 2019 nutzt die Stadt Wil keine Zeitungen mehr als amtliche Publikationsorgane. Stattdessen setzt der Stadtrat auf die neue Publikations-Plattform des Kantons und auf Social-Media-Kanäle. Der Entscheid führt zu einer weiteren Schwächung der Zeitungen.
Hans Suter