Mehr als 26 000 Franken für Kolumbien gesammelt

NIEDERUZWIL. Seit 1961 engagiert sich Fastenopfer weltweit gegen die Armut und für die Rechte der Menschen. Dabei zählt das Hilfswerk auf die Unterstützung der Pfarreien. Die Pfarrei Niederuzwil hat nun für Fastenopfer über 26 000 Franken gesammelt.

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Fastenopfer fördert die ökologische Landwirtschaft in Kolumbien. (Bild: pd)

Fastenopfer fördert die ökologische Landwirtschaft in Kolumbien. (Bild: pd)

NIEDERUZWIL. Seit 1961 engagiert sich Fastenopfer weltweit gegen die Armut und für die Rechte der Menschen. Dabei zählt das Hilfswerk auf die Unterstützung der Pfarreien. Die Pfarrei Niederuzwil hat nun für Fastenopfer über 26 000 Franken gesammelt. Diese Summe fliesst in ein Projekt, das die Ernährung der Menschen in Kolumbien mit einem nachhaltigen Ökosystem sicherstellen soll.

In diesem Projekt arbeitet Fastenopfer eng mit der Organisation Semillas de Agua zusammen. Diese definiert ihren Ansatz als erhaltende Landwirtschaft, welche die Interessen der Menschen mit der Umwelt in Einklang bringt. Schwerpunkte der Arbeit sind die Beziehungen zwischen Männern und Frauen und die Werte, die zu einer nachhaltigen und menschlichen Entwicklung führen.

Den Menschen im kolumbianischen Poblazón in Cauca wird unter anderem aufgezeigt, wie schädlich sich manche landwirtschaftlichen Methoden auf die Umwelt auswirken können. Selber produzierte und qualitative Nahrungsmittel können sich positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken. Überschüsse aus der Produktion werden auf dem Markt verkauft und geben den Menschen eine finanzielle Unterstützung. Das Ziel von Fastenopfer ist, die Gemeinschaften und die Selbstverantwortung der Menschen zu stärken und dadurch die Gefahr neuer Abhängigkeiten nachhaltig zu verringern. (pd)