Marschhalt im Fusionsprozess

Im Vereinigungsprozess zwischen Lütisburg und Bütschwil-Ganterschwil hat sich eine neue Situation ergeben. Grund dafür ist das Ergebnis einer Bevölkerungsumfrage in Oberhelfenschwil.

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LÜTISBURG. Die Politischen Gemeinden Lütisburg und Bütschwil-Ganterschwil prüfen derzeit eine Vereinigung der beiden Gemeinden mit gleichzeitiger Inkorporation der Oberstufe BuGaLu und der Primarschule Lütisburg.

Um Gespräch ersucht

Nun hat sich eine neue Situation ergeben. Dies aufgrund einer Bevölkerungsumfrage in Oberhelfenschwil, in der sich die Mehrheit für eine Fusion mit einer Nachbargemeinde aussprach. Deshalb ersucht nun der Gemeinderat Oberhelfenschwil den Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil um die Aufnahme von Gesprächen zur Klärung der Möglichkeit einer Vereinigung der Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Oberhelfenschwil.

Die neue Situation verlangt einen Marschhalt im Vereinigungsprozess zwischen den Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg.

56,9 Prozent für Fusionsprüfung

Der Gemeinderat Oberhelfenschwil hatte im Mai eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Insbesondere wollte er erfahren, wie die Zukunft ihrer Gemeinde aussehen soll. Es wurden Fragen zur Weiterführung der Selbständigkeit und der Prüfung einer Vereinigung gestellt. Dabei ist eine Mehrheit von 56,9 Prozent der Auffassung, dass eine Vereinigung mit einer Nachbargemeinde geprüft werden soll. 50 Prozent haben sich für nähere Abklärungen mit der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil und 36,5 Prozent gegen diese Variante ausgesprochen. Bezüglich der Prüfung einer Vereinigung mit der Gemeinde Neckertal haben sich 44,4 Prozent dafür und 42,6 Prozent dagegen ausgesprochen. Die Teilnahme an der Befragung lag bei rund 51 Prozent.

Die Gemeinderäte von Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg hatten vorgesehen, nach Vorliegen des Gesamtberichtes zur Grundsatzabstimmung, am 10. November in Lütisburg und am 17. November in Bütschwil eine öffentliche Orientierungsversammlung durchzuführen. Ebenso war eine gemeinsame öffentliche Informationsveranstaltung am 28. Januar 2016 beabsichtigt.

Die Grundsatzabstimmung hatten die Räte auf den 28. Februar 2016 festgelegt. (red.)