Mark Riklin im Nachtcafé

Morgen um 20 Uhr gastiert der St. Galler Philosoph im vorletzten Nachtcafé. Er spricht im Kulturkeller Park über «Das Glück des Augenblicks».

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FLAWIL. Mark Riklin versetzt Menschen ins Staunen. Etwa die Rorschacher, als er der Stadt mit dem Projekt «Stadt als Bühne» zu einer neuen Identität verhalf. Oder mit seiner «Meldestelle für Glücksmomente»: In verschiedenen Aktionen sammelte er Glücksmomente, jetzt gibt er diese weiter und schafft damit wieder neue. Die Nachtcafé-Besucher erinnern sich vielleicht an Schatzsucherin Barbara Camenzind, die im vergangenen Jahr zu Gast war und vom Projekt erzählte. Morgen Mittwoch ist Mark Riklin in Flawil. Er ist Schweizer Landesvertreter des Vereins zur Verzögerung der Zeit, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule St. Gallen, Master of Arts in Sozialwissenschaften und vieles mehr. Im Nachtcafé erzählt er von seinen Tätigkeiten.

In deren Zentrum stehe, so schreiben die Organisatoren, immer die eigene Neugier: «eine kindliche Eigenschaft, die manch Erwachsenem abhanden gekommen ist.» Riklin berichtet von Selbstversuchen als Hofnarr oder «Öffentlichkeitshersteller». Der Abend soll Alltagssituationen in neuem Licht erscheinen lassen und grauen Gewohnheiten Farbe verleihen. (pd)

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