Marienfried umfassend sanieren

Das Altersheim Marienfried soll aussen renoviert werden. Auch im Inneren des Gebäudes sind bauliche Anpassungen nötig. So muss die Cafeteria vergrössert, das heisst abgebrochen und neu gebaut werden.

Philipp Stutz
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Das Altersheim Marienfried benötigt ein «Facelifting» – eine Aussenrenovation steht bevor. (Bilder: stu.)

Das Altersheim Marienfried benötigt ein «Facelifting» – eine Aussenrenovation steht bevor. (Bilder: stu.)

NIEDERUZWIL. Das Altersheim Marienfried gehört zum Zweckverband Sonnmatt, dem auch das gleichnamige Alters- und Pflegeheim angeschlossen ist.

«Sonnmatt» und «Marienfried»

Das «Marienfried» ist in den vergangenen Jahren mit 58 Betten zu einem stattlichen Alterszentrum herangewachsen, und auch der Betreuungs- und Pflegebedarf der Bewohnerinnen und Bewohner hat sich verändert, wie im Jahresbericht des Zweckverbandes festgehalten wird.

Die Zeit sei deshalb reif geworden, um die «Sonnmatt» und das «Marienfried» organisatorisch einen weiteren, markanten Schritt näher zu führen, ohne dabei «Klima und Kultur des Hauses» spürbar zu ändern.

Pragmatische Neuorganisation

Eine auf Heime spezialisierte Unternehmensberatung – sie wird im Bericht nicht namentlich erwähnt – habe die Verantwortlichen auf dem Weg zur pragmatischen Neuorganisation unterstützt. Stichworte dazu sind: Aufbau von zwei Stationsleitungen Pflege und Teamleitungen Hauswirtschaft.

Schaffung einer neuen Funktion «Hausleitung» in Personalunion mit einer Stationsleitung. Die Animation wird für «Sonnmatt» und «Marienfried» zentral geführt.

Aussenrenovation

Das «Marienfried» hat nach dem Umbau des Untergeschosses samt weitgehend neuer Haustechnik, der Renovation des Attika und dem Einbau des Pflegebades im dritten Obergeschoss weiteren Investitionsbedarf.

So steht die Aussenrenovation gemäss Gebäudecheck aus dem Jahr 2002 an, wie auch die Sanierung des Eingangsbereichs und der Cafeteria. Dabei wird laut Aussage im Jahresbericht klar, dass die dauernde volle Belegung des Hauses mit 58 Bewohnerinnen und Bewohnern im Gemeinschaftsbereich wesentlich mehr Platz als früher mit durchschnittlich 27 Bewohnerinnen und Bewohnern erfordert.

Cafeteria vergrössern

Auch die Cafeteria muss vergrössert, das heisst abgebrochen und neu gebaut werden. Dabei ist die Gelegenheit für einen neuen, zweistöckigen Anbau zu nutzen. Eine Machbarkeitsstudie zeigt auf, dass den zukunftsgerichteten Bedürfnissen gerecht werden kann: im Erdgeschoss die Cafeteria mit rund 50 Plätzen, nebst grosszügigerer Gestaltung des Eingangsbereichs.

Im ersten Obergeschoss des Mehrzweckraums findet sich neu die Animation, nebst Sitzungs- und Besprechungszimmer sowie Terrasse. Schliesslich ist auch der Einbau eines zweiten (Betten-)Lifts für das ganze Haus geplant. Die Investition ist auf rund 3,2 Millionen Franken geschätzt. Projekt und Voranschlag sollen noch in diesem Jahr erarbeitet und 2011 umgesetzt werden.

Mit dieser Investition gelte das «Marienfried» als umfassend saniert, abgesehen von jährlich üblichen Werterhaltungen, heisst's im Jahresbericht.

Die Cafeteria soll vergrössert werden.

Die Cafeteria soll vergrössert werden.

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