Maria Rohner-Egger auf Sologang

Als der Niederwiler Schulratspräsident Jürg Fäh im September 2013 unerwartet zurücktrat, übernahm Maria Rohner-Egger die Leitung ad interim. Nun kandidiert sie für das Amt. Sie ist die Einzige.

Christoph Hunziker
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Seit September leitet Maria Rohner-Egger die Schule Niederwil ad interim. Jetzt will sie das Schulratspräsidium definitiv übernehmen. (Bild: pd)

Seit September leitet Maria Rohner-Egger die Schule Niederwil ad interim. Jetzt will sie das Schulratspräsidium definitiv übernehmen. (Bild: pd)

NIEDERWIL. Maria Rohner-Egger, die Anfang 2013 das Vizepräsidium im Niederwiler Schulrat übernahm, hatte nach dem überraschenden Rücktritt von Schulratspräsident Jürg Fäh im vergangenen September die Zügel der Schulratsleitung in die Hände genommen, um mit ihren Ratskolleginnen und -kollegen Claudia Albrecht, Andreas Breitenmoser und Norbert Wick die Geschäfte weiterzuführen. Fäh war im Herbst aus privaten und gesundheitlichen Gründen als Präsident zurückgetreten.

Wie lange Rohner-Egger dieses Amt ausführen würde, hätte sie vor sieben Monaten noch nicht sagen können, sagt sie. Ad interim leitete sie das Gremium. Nun stellt sie sich als Kandidatin für die Ersatzwahl des Schulratspräsidiums in Niederwil am 18. Mai zur Verfügung. Sie ist die einzige Kandidierende.

Anfang war schwierig

«Die Zeit als Schulratspräsidentin ad interim war äusserst lehrreich», betont die dreifache Mutter. Während dieser Zeit sei ihr klar geworden, dass sie das Amt auch in Zukunft gerne ausüben würde. «Am schwierigsten war der Anfang.» Da der Rücktritt des Präsidenten Jürg Fäh unerwartet eintraf, sei es zur Anfangszeit nicht einfach gewesen, Familie, den Beruf als Kauffrau und die Schulratsleitung unter einen Hut zu bringen.

Bauboom soll Schule sichern

«Wir vom Schulrat Niederwil sind ein gut eingespieltes Team. Die Zusammenarbeit läuft sehr gut.» Rohners Ziel als Schulratspräsidentin wäre, das Wohl der Schüler wie auch der Lehrer in Niederwil zu gewährleisten. Sie gibt zu bedenken, dass die Schülerzahlen der aktuellen Kindergartenklassen zwar tief seien, die nächste Gruppe ein Jahr später aber bereits wieder sehr stark vertreten sei.

Die Kandidatin spricht die rege Bautätigkeit im Gebiet Büelen an, dadurch soll die Schülerzahl im Auge behalten werden können. Zudem seien auch Mehrfamilienhäuser in Planung. «Ich sehe für die Schule in Niederwil eine positive Zukunft», ist Rohner zuversichtlich.

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