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Marcel Dobler hatte auch Glück: «Andere haben es verschlafen»

Unternehmer und Nationalrat Marcel Dobler war am Martini-Forum des Jung-Unternehmer-Zentrums in Flawil.
Hans Suter
Interessante Personen kennen lernen oder wieder treffen: Das Martini-Forum des JUZ ist ein beliebter Netzwerkanlass. (Bilder: Hans Suter)Interessante Personen kennen lernen oder wieder treffen: Das Martini-Forum des JUZ ist ein beliebter Netzwerkanlass. (Bilder: Hans Suter)
Unternehmer unter sich: Digitec-Mitgründer Marcel Dobler und Ruedi Lieberherr, Geschäftsführer der Morga AG, Ebnat-Kappel.Unternehmer unter sich: Digitec-Mitgründer Marcel Dobler und Ruedi Lieberherr, Geschäftsführer der Morga AG, Ebnat-Kappel.
Elmar Metzger, Gemeindepräsident Flawil, im Gespräch mit Edwin Stäger, Personalchef und GL-Mitglied der Galledia AG.Elmar Metzger, Gemeindepräsident Flawil, im Gespräch mit Edwin Stäger, Personalchef und GL-Mitglied der Galledia AG.
Monika Scherrer, Gemeindepräsidentin Degersheim, Robert Stadler, Leiter Wirtschaftsportal Ost (WPO) und Erich Baumann, Kantonsrat.Monika Scherrer, Gemeindepräsidentin Degersheim, Robert Stadler, Leiter Wirtschaftsportal Ost (WPO) und Erich Baumann, Kantonsrat.
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«Andere haben es verschlafen»

«Das richtige Timing und endloses Engagement» zählt Marcel Dobler (39) zu den bedeutendsten Erfolgskriterien. Hätte eines von beiden gefehlt, wäre das Onlinehandelshaus Digitec nicht zu dem geworden, was es 13 Jahre nach der Gründung und vor dem Verkauf an die Migros-Tochter Galaxus gewesen sei. Offenherzig gestand der heutige Investor und FDP-Nationalrat vor mehr als hundert Führungspersonen aus Wirtschaft und Politik ein, dass vieles dem glücklichen Zufall geschuldet sei.

«Das können wir auch selber»

Als Gamer hätten er und zwei Freunde ihre PC selber gebaut und damit begonnen, dies auch für Freunde und Bekannte zu tun. Einer der drei habe für ein bekanntes Schweizer Unternehmen den ersten Onlineshop programmiert. «Das können wir auch selber», dachten sich die drei Freunde später und taten es.

Mit der Idee zur richtigen Zeit am richtigen Ort

In einer 25 Quadratmeter kleinen Wohnung in Zürich hätten sie mit dem Aufbau ihres eigenen Onlineshops begonnen, spezialisiert auf Komponenten für die Konfiguration von PC. Artikel der Unterhaltungselektronik wie TV-Geräte seien erst später hinzugekommen. Nach vier Jahren, im Jahr 2005, hätten sie es bereits auf einen Umsatz von 50 Millionen Franken gebracht. 2012 zählte Digitec fast eine Million Kunden, 450 Mitarbeitende, neun Filialen und erwirtschaftete einen Umsatz von fast einer halben Milliarde Franken. Warum wurde Digitec so erfolgreich? «Der Markt hat es zugelassen, weil es andere Anbieter verschlafen haben», sagt Dobler. «Wir waren mit unserer Idee zur richtigen Zeit am richtigen Ort.»

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