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Mann spricht Schülerinnen in Oberuzwil an – St.Galler Kantonspolizei gibt Entwarnung

Am Montag- und Dienstagmittag wurden in Oberuzwil zwei Mädchen auf dem Schulweg von einem fremden Mann kurz angesprochen. Er soll versucht haben, ihre Kapuze oder Mütze zu berühren. Mittlerweile ist bekannt: Der Mann hatte keine bösen Absichten.
Joëlle Ehrle
Die Öffentlichkeit reagiert sensibel darauf, wenn Unbekannte Schülerinnen und Schüler ansprechen. Auch die Polizei rät dazu, solche Situationen ernst zu nehmen. (Symbolbild: Keystone)

Die Öffentlichkeit reagiert sensibel darauf, wenn Unbekannte Schülerinnen und Schüler ansprechen. Auch die Polizei rät dazu, solche Situationen ernst zu nehmen. (Symbolbild: Keystone)

Eigentlich reagierten die beiden Mädchen vorbildlich: Da sie Angst hatten, weil der Mann ihre Mütze oder Kapuze berühren wollte, liefen sie dem 61-Jährigen davon und suchten zu Hause das Gespräch mit ihren Eltern. Daraufhin wurde die Polizei verständigt, welche unverzüglich das Gespräch mit der Schulleitung der Primarschule aufnahm.

Die beiden betroffenen Mädchen machten detaillierte Aussagen zum Geschehen. Die Lehrperson wurde über den Vorfall informiert, worauf sie mit den Schülern das korrekte Verhalten bei einem solchen Vorfall im Unterricht thematisierte.

Alle notwendigen Massnahmen getroffen

Hanspeter Krüsi, Kommunikationschef der Kantonspolizei
St. Gallen, sagt: «Man reagiert heutzutage oftmals sensibler.» Dennoch sei eine solche Situation stets ernst zu nehmen. «Wir haben alle notwendigen Massnahmen getroffen und die beschriebene Person während der Patrouille erkannt.»

Als Tatverdächtigen konnte die Polizei einen 61-Jährigen identifizieren, der gestanden hat, die vorgeworfenen Handlungen begangen zu haben. Jedoch habe er keine bösen Absichten gehabt, sondern aus Freundlichkeit gehandelt. Laut Hanspeter Krüsi ist es oftmals schwierig, einen Tatverdächtigen in einem Dorf zu finden. Auch sei Vorsicht vor falschem Beschuldigen geboten.

Im Ernstfall richtig reagieren

Regula Linder, Schulleiterin der Primarschule Oberuzwil, appellierte in einem Schreiben an Eltern, dass nach einem Vorfall der direkte Kontakt zur Schule und zur Polizei dringend gesucht werden müsse. So könnten alle Beteiligten rechtzeitig reagieren. Wichtig sei auch, mit den Kindern über das Thema zu sprechen, jedoch ohne diese zu verängstigen.

Auch Krüsi bejaht dies und weist zudem auf das Merkblatt der Kantonspolizei St. Gallen hin. Der Leitfaden erklärt, wie sich Kinder, Eltern, Lehrpersonen und Behörden im Ernstfall zu verhalten haben. Zu finden ist dieser auf der Website der Kapo St. Gallen (www.kapo.sg.ch).

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