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Man muss in neue Geschäftsfelder vordringen

Die Berlinger & Co AG exportiert über 95 Prozent ihrer Produkte. Deshalb habe man die Frankenkrise stark gespürt, sagt Andrea Berlinger, Präsidentin und CEO des Familienbetriebs. Trotz der Verluste mussten bisher keine Entlassungen vorgenommen werden.

Die Berlinger & Co AG exportiert über 95 Prozent ihrer Produkte. Deshalb habe man die Frankenkrise stark gespürt, sagt Andrea Berlinger, Präsidentin und CEO des Familienbetriebs. Trotz der Verluste mussten bisher keine Entlassungen vorgenommen werden. «Wir haben in diesem Jahr sogar drei neue Leute eingestellt», ergänzt Berlinger. Um weiterzukommen, müsse man innovativ in neue Geschäftsfelder vordringen, aber auch alte Prozesse überprüfen und optimieren. Drei neue Produkte lanciert die Berlinger-Gruppe in diesem Jahr. Eines davon ist ein Produkt zur Kühlschrank-Überwachung. Wird eine Grenztemperatur überschritten, sendet es per SMS eine Alarm-Nachricht an den Besitzer. Eine ähnliche Funktion hat «Mini-Tag», ein Mini-Chip, der auf temperaturempfindlichen Produkten angebracht wird und so den Temperaturverlauf verfolgt.

Das dritte lancierte Produkt ist ein Programm zur Datenübertragung. «In diese Richtung gibt es noch viel Potenzial», sagt Berlinger. (AaE)

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