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Maibaumfest in Oberuzwil: Trotz des schlechten Wetters ein Erfolg

Der Männerchor Frohsinn setzte am Samstag eine Tradition fort, die er vor drei Jahren selbst eingeführt hatte: das Aufstellen des Maibaums. Dazu erschienen viele Besucher – auch wenn das Wetter verrückt spielte.
Christof Lampart
Tolle Stimmung trotz schlechtem Wetter herrschte am Samstag beim Maibaum-Dorffest des Oberuzwiler Männerchores Frohsinn. (Bild: Christof Lampart)

Tolle Stimmung trotz schlechtem Wetter herrschte am Samstag beim Maibaum-Dorffest des Oberuzwiler Männerchores Frohsinn. (Bild: Christof Lampart)

Der Wonnemonat Mai hielt sich am Samstag in der ganzen Region merklich zurück. Wer dachte, dass man zu gegebenem Anlass ein paar fesche Frauen in Dirndl oder schneidige Burschen in einer Tracht sehen könnte, wusste eigentlich schon vor dem Verlassen der guten Stube, dass heute für einmal eher ein Faserpelz angebracht war.

Wenigstens Regen blieb den Gästen erspart

Immerhin war es zum Zeitpunkt trocken als die «Burschenschaft» – einige Mitglieder des Männerchors Frohsinn – den Stamm samt Aufsatz durchs Dorf und auf den Festplatz trugen. Klar hatte es schon zuvor geregnet und der Himmel war grau. Aber die Regenschirme konnten noch zubleiben, sodass sich viele nicht nur ins volle Festzelt drängten, sondern sich die Leute auch auf dem Dorfplatz zahlreich tummelten.

Kurzum: Das Ambiente stimmte. Die Oberuzwilerinnen und Oberuzwiler liessen ihr männliches Vokalensemble, das mit viel Liebe und Akribie ein umfangreiches Festprogramm auf die Beine gestellt hatte, nicht im Stich und dürften tatsächlich auf ihre Kosten gekommen sein.

Denn das Programm umfasste unter anderem gemeinsames Singen, einen Auftritt der Linedance-Gruppe aus Henau, das freudig-lüpfige Spiel der einheimischen «Pläuschler Musik», einen Wettbewerb mit attraktiven, vom lokalen Gewerbe gestifteten Preisen und die Performance von DJ Thomso.

Eine stilvolle Aufrichte

Auch fürs leibliche Wohl war nicht nur ausreichend, sondern auch stilecht gesorgt: Weisswürste (auch wenn diese eigentlich nach bayrischem Brauch bis 11 Uhr gegessen werden sollten), Brezeln und ein eigenes Festbier liessen manche das nachmittägliche Schmuddelwetter rasch vergessen. Zumal auch die «Frohsinnler» nicht nur schön und kräftig sangen, sondern, unter den Klängen der «Pläuschler Musik», auch den durch mehrere Seile gesicherten Maibaum in die Höhe stemmten und mit Keilen in der massiven Halterung professionell sicherten. Ebenso liess sich «Frohsinn»-Präsident Thomas Künzle keineswegs die gute Stimmung vermiesen und forderte alle Anwesenden dazu auf, kräftig mitzufeiern:

«Feiern Sie mit uns mit und geniessen Sie die gelebte Gemeinschaft von so vielen Menschen.»

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