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«Mafia Lady Xenia» vom Theater Bronschhofen: Ein leichter Abend voller Spielwitz

Am Freitag feierte mit «Mafia Lady Xenia» die jüngste Produktion des Theater Bronschhofen im Kulturraum des Schulhauses Obermatt Premiere. Da es dabei ebenso verrucht wie lustig zu und her ging, wurde daraus ein Abend, an dem viel gelacht werden durfte.
Christof Lampart
«Mafia Lady Xenia» begeistert mit Situationskomik. Bild: Christof Lampart

«Mafia Lady Xenia» begeistert mit Situationskomik. Bild: Christof Lampart

Wer am Freitagabend den Kulturraum betrat, den empfing ein in schummriges Rotlicht getauchtes Ambiente, ein Cüpli-Stand, und Edith Piaf trällerte vom Band, dass sie gar nichts je in ihrem Leben bereut habe. Und so bekam denn die geneigte Zuschauerschaft einen leicht frivolen Einblick in die Welt des «Golden Lac». In jenes schlüpfrige Etablissement also, dass der «Pension Hösli» seit Monaten das (Über-)Leben schwer macht, das aber während des ganzen Stücks nie auf der Bühne konkret Gestalt annimmt.

Viel Lachen und gute Laune

Was hingegen unter der Regie des «Mädchen für alles», Ruth Keller (sie spielt zudem noch die Rösli Hösli und ist auch fürs Bühnenbild verantwortlich), ganz real und in Windeseile auf der Bühne entsteht, ist ein leichter Abend, voller Spielwitz und turbulenten Überraschungen. «Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie Lachen und gute Laune», lässt sich das Theater Bronschhofen im Programmheft vernehmen – und hat völlig Recht damit.

Auf jeden Fall war das Publikum begeistert über den Mix aus Gewalt, Bauernschläue und romantischem Liebewerben – und spendete nicht nur am Ende, sondern auch immer wieder zwischendurch einen ebenso heftigen wie berechtigten Applaus.

Krieg mit der Mafiabraut

Doch um was geht es eigentlich bei diesem dreiaktigen Stück? Die Pension der Höslis steht vor der Pleite, denn seit mehreren Monaten besuchen alle Gäste im Dorf nur noch das anrüchige «Golden Lac» der Mafiabraut Xenia. Vor allem der Gemeindeammann lässt sich vor den Karren der Russin spannen.

Doch dann betritt die betrogene Gattin des Dorfoberhaupts die Pension und eröffnet den Höslis einen teuflisch guten Plan, dessen Ziel darin besteht, die unsympathische Xenia wieder loszuwerden. Ob, beziehungsweise wie das ihnen gelingt, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden, schliesslich stehen diese Woche noch am Mittwoch, Freitag und Samstag je drei Vorstellungen um 20 Uhr auf dem Programm; Saalöffnung ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Weitere Infos unter: www.theabro.ch

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