«Mädchen sind anfälliger»

Hanspeter Füllemann und Peter Welti Cavegn über den Umgang Jugendlicher mit digitalen Medien.

Cyrill Rüegger
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SCHÖNHOLZERSWILEN. Hanspeter Füllemann, Fachstellenleiter an der Pädagogischen Hochschule Kreuzlingen, erklärte bei einem von der VSG Nollen organisierten Vortrag, dass sich durch das Internet eine Parallelwelt entwickle, in der die Kinder Erfahrungen abseits des realen Lebens machten. «Die Kinder sind aber oft leichtsinnig und stellen Informationen ins Internet, ohne die Folgen zu kennen», sagte Füllemann. Weshalb Knaben durch Videospiele gefährdeter seien als Mädchen, fragte eine Zuhörerin. Peter Welti Cavegn vom Verband Perspektive Thurgau dazu: «Mädchen gamen seltener, sind aber anfälliger auf negative Folgen. Jungs brauchen mehr Abwechslung und werden schneller aus der fiktiven Welt herausgerissen.»