Madeleine Bischoff verlässt Seelsorgeverband

Fünf Jahre arbeitete Madeleine Bischoff für den Seelsorgeverband Oberbüren-Niederbüren-Niederwil. Nun steht sie kurz vor ihrer Verabschiedung im Rahmen eines Gottesdienstes am Sonntag, 13. Juni, um 9.15 Uhr in der Kirche Niederbüren.

Drucken

Niederbüren. Nach fünf Jahren Dienst im Auftrag des Bistums St. Gallen im Seelsorgeverband Oberbüren-Niederbüren-Niederwil, in dem der Aufbau der gesamten Jugendseelsorge im Seelsorgeverband, die Qualitätssicherung in der Katechese sowie diverse andere Arbeitsgebiete dazugehörten, wird es Zeit für Madeleine Bischoff, einen Stellenwechsel vorzunehmen. Sie schaut gerne auf die Zeit des «schöpferischen Wirkens» im Namen der katholischen Kirche zurück.

Mit der Zukunftskonferenz und den daraus entstandenen Resultaten im November 2005 ist im Rahmen ihrer Diplomarbeit die Grundlage für eine umfassende Jugendarbeit gelegt worden. Nach dem erfolgreichen Besuch der Pastoralen Einführung durfte sie von Bischof Markus Büchel 2008 die Institutio empfangen.

Projekte, welche die Zukunftskonferenz hervorbrachten, wie die angepassten Jugendgottesdienste, die Vernetzung der Jugendarbeit mit den Schulen oder der Aufbau der offenen

Jugendarbeit im Rahmen des Jugendtreffs On Air hat Madeleine Bischoff gerne mit viel konstruktivem, kreativem und innovativem Geist angepackt, um diese qualitativ und strukturell zu verankern, wie Bischof Markus Büchel es in seinem Antwortschreiben auf ihren Demissionsantrag hin nennt.

Ebenso viel Herzblut hat Madeleine Bischoff in das Amt des Rektorats der Katechese gesteckt und auch die Firmung ab 18 konzeptioniert, aufgebaut und mit der Schule und der kirchlichen Jugendarbeit vernetzt.

Darüber hinaus war es ihr immer ein Anliegen, jederzeit wo es personelle Engpässe gab oder Unterstützung gebraucht wurde, einzuspringen – war dies bei den Sternsingern, den Ministranten oder auch dem dritten OS-Treff.

Nebst den Aufgaben für den Seelsorgeverband hat Madeleine Bischoff versucht, über die Pfarreigrenzen hinaus, innerhalb des Bistums St. Gallen, sich aktiv zu beteiligen.

Einerseits als Dekanatsvertreterin für Katechese des Dekanats Gossau, andererseits als Mitglied des Redaktionsteams des Firmbulletins der Daju, St. Gallen. Ebenfalls durfte sie sich punktuell als Jugendseelsorgerin fürs Gymnasium Friedberg betätigen.

In ihrer Arbeit mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen war es ihr immer ein Anliegen, einen adäquaten, mit viel Empathie verbundenen Umgang zu pflegen.

Um weiteres Grundwissen zu erlangen, immatrikulierte Madeleine Bischoff sich im Frühjahr 2009 an der Fachhochschule Nordwestschweiz, im Rahmen des CAS «Schule und Soziale Arbeit – systemische Schulsozialarbeit». Diese Weiterbildung hat Madeleine Bischoff in diesem Frühjahr abgeschlossen.

Da Madeleine Bischoff dieses Know-how ganz konkret in ihren Berufsalltag einbauen möchte, hat sie sich entschieden, den Seelsorgeverband auf Ende des Schuljahres 09/10 zu verlassen, um ab August 2010 in Goldach als Schulsozialarbeiterin tätig zu sein. (uk.)

Aktuelle Nachrichten