Lust auf Natur und Technik

Tausende Fachkräfte aus Naturwissenschaften und Technik fehlen der Schweiz. Die Uzwiler Schulen wollen daran etwas ändern. Dazu wurde ein Projekt ausgearbeitet.

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UZWIL. In der gesamten Schweiz fehlen an die 14 000 Fachkräfte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Woran mag das liegen?

Volksschule und Wirtschaft

Im Lehrplan wurden Naturwissenschaften und Technik in den letzten Jahren reduziert. Zugunsten der Sprachen. Und die Pädagogische Hochschule St. Gallen erklärt den Engpass auch mit der fehlenden Verbindung zwischen Volksschule und Wirtschaft.

Partnerschaft

Bühler AG, Pädagogische Hochschule St. Gallen und die Uzwiler Oberstufe arbeiten in einem Pilotprojekt eng zusammen. Sie wollen damit Naturwissenschaften und Technik für die Schüler und die Lehrpersonen attraktiver gestalten. Wollen das Verständnis zwischen Wirtschaft, Pädagogischer Hochschule und Volksschulen verbessern. Und sie zeigen sich bereit, sich dafür zu engagieren.

Praktische Verbesserungen

Konkret soll experimentelles Lernen in der Oberstufe ausgebaut werden. Um lustvoll an das Thema heranzugehen. Um eine positive Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu Natur und Technik zu erreichen. Ein ausgebautes Labor soll helfen. Auch andere Chancen im Schulalltag wollen genutzt werden. Beispielsweise werden Naturwissenschaften und Technik in der Berufswahlvorbereitung höher gewichtet.

Für Technologie-Standort

«Als weltweit bedeutender Technologiestandort ist Uzwil besonders gefordert», erklärt Schulratspräsident Werner Dintheer die Motivation fürs Engagement der Uzwiler Schulen.

Bis im September werden nun gemeinsam Grundlagen erarbeitet, um ab dem nächsten Quartal in der Praxis dafür zu sorgen, dass Naturwissenschaften und Technik bei Uzwils Schülerinnen und Schülern hoch und immer höher im Kurs sind. (gk.) ?

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