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LÜTISBURG: Teils klemmen die Tasten

Die Orgel der Pfarrkirche St. Michael bedarf einer Revision. Der Kreditantrag von 109000 Franken kommt am 14. März vor die Kirchbürgerschaft. Zahlen und Fakten zum Vorhaben.
Marco A. Cappellari
Die 1953 eingebaute Orgel in der Pfarrkirche St. Michael wurde 2003 das letzte Mal aufgefrischt. Dabei handelte es sich allerdings um eine Teilrevision, weshalb nun eine umfassende Sanierung ansteht, die den Betrieb und die Sicherheit für die nächsten Jahrzehnte gewährleisten soll. (Bilder: Marco Cappellari)

Die 1953 eingebaute Orgel in der Pfarrkirche St. Michael wurde 2003 das letzte Mal aufgefrischt. Dabei handelte es sich allerdings um eine Teilrevision, weshalb nun eine umfassende Sanierung ansteht, die den Betrieb und die Sicherheit für die nächsten Jahrzehnte gewährleisten soll. (Bilder: Marco Cappellari)

Marco A. Cappellari

marco.cappellari@wilerzeitung.ch

Die Bürger der Katholischen Kirchgemeinde Lütisburg entscheiden nächste Woche über die Revision der Orgel in der Pfarrkirche St. Michael. Die Orgel in der heutigen Form wurde 1953 eingebaut und 2003 das letzte Mal teilrevidiert. Wäre sie ein Mensch, wäre sie mit ihren 65 Jahren reif für die Pensionierung. Orgeln arbeiten aber länger. Deshalb soll das Instrument durch eine umfassende Revision für die kommenden Jahrzehnte in Stand gesetzt werden.

Teilmängel und Sicherheitsbedenken

Die Orgel hat Mängel, die sowohl das Spiel als auch die Sicherheit beeinträchtigen. Einige Töne funktionieren spontan nicht, Tasten können klemmen und die Pedalregister und Druckhebel arbeiten nicht mehr sauber. Die elektrische Anlage hat gar das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Sie besteht noch aus alten, textilummantelten Kabeln, die spröde sind und ein Sicherheitsrisiko darstellen. Aufgrund der zahlreichen Mängel wären auch dann Reparaturen nötig, wenn die Revision nicht im beantragten Masse durchgeführt werden dürfte. Diese wären teuer und würden immer wieder die Verfügbarkeit der Orgel einschränken.

Um die Zuverlässigkeit der Orgel und die Betriebssicherheit wiederherzustellen, sieht der Antrag folgende Massnahmen vor: Reinigung und Überprüfung sämtlicher relevanten Einzelteile und Ersatz mangelhafter Elemente. So sollen die Fussspitzen von 18 Pfeifen ausgetauscht werden. Des Weiteren muss der Spieltisch komplett ersetzt und mit einer modernen Setzeranlage ergänzt werden. Diese erlaubt es dem Organisten, verschiedene Registrierungen zu speichern und gehört heutzutage bei grösseren Instrumenten zum Standard. Schliesslich soll die ganze Orgel gestimmt werden. Die absolute Tonhöhe und die Temperierung bleiben erhalten.

Finanzierung dank Finanzausgleich

Die gesamte vorgeschlagene Sanierung kostet 109000 Franken. Davon würden 22300 Franken durch die Auflösung der Orgelreserve und 10000 Franken aus der Reserve für kirchliche Zwecke aufgebracht werden. Die steuerliche Eigenleistung betrüge somit 32300 Franken. Die restlichen 76 700 Franken sollen als Abschreibungsbeitrag aus dem Finanzausgleich ausgerichtet werden. Dieser Betrag würde – auf 3 Jahre verteilt – durch eine jährliche Abschreibung inklusive Zinsen von 27 600 Franken erbracht werden. Wird der Antrag angenommen, rechnet man damit, ab Ende August mit der Revision beginnen zu können.

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