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LÜTISBURG: Nach Auffahrunfall: Gemeinsame Lösung gesucht

An den Bürgerversammlungen ging es am Mittwochabend auch um die Sicherheit der Schulkinder.

Andernorts dauert eine Versammlung auch mal länger als vier Stunden. Der 66-köpfige Souverän von Lütisburg handelte hingegen alle Traktanden in nicht einmal einer Stunde ab – in zwei Versammlungen. Schon an der Vorversammlung hatte freudiges Miteinander und kein ketzerisches Gegeneinander dominiert.

Zu reden gab hingegen ein Auffahrunfall mit zwei Autos beim Fussgängerstreifen Thurbrücke, der sich just am Vortag der Bürgerversammlung ereignet hatte. Nur mit viel Glück – so die Aussage von Schulratspräsident Josef Rütsche – wurde kein Kind verletzt. «Der Schulrat hat in seiner Sitzung am gleichen Tag beschlossen, dass es allerhöchste Zeit ist, um zu handeln. In nützlicher Frist werden wir zusammen mit dem Gemeinderat eine verantwortbare Lösung finden.» Rütsche ergänzte, dass man Sofortmassnahmen wie etwa einem Lotsendienst nicht abgeneigt sei, sofern man damit die Situation kurzfristig entschärfen könne.

Positiver Abschluss der Primarschulgemeinde

In den weiteren Traktanden erläuterte der Präsident der Primarschulgemeinde die Sachlage betreffend Projekt «Schulraum 2020plus»: «Das Berichtsjahr 2017 wird als Meilenstein in die Geschichtsbücher eingehen. Nach jahrelangen Diskussionen um die Hallenkapazität und um den notwendigen zusätzlichen Schulraum sind wir nun einen Schritt weiter. Dank dem gesprochenen Projektierungskredit von 440000 Franken sind die Weichen gestellt.» Fünf Offerten für das Projekt, welches den Schulstandort Lütisburg stärken soll, gingen ein. Bis am kommenden Dienstag werden die Bewerbungen beurteilt, ehe am 5. April der Gewinner feststeht. Schon anfangs Mai erfolgt der Projektstart.

Die Rechnung 2017 schliesst bei einem Minderbedarf von 42303 Franken, mit 2612796 Franken. Im Voranschlag 2018 hat die Primarschulgemeinde bei der politischen Gemeinde einen Finanzbedarf von 2703000 Franken angemeldet.

Keine Steuersenkung wegen Investitionen

Durch die Versammlung der politischen Gemeinde führte Gemeindepräsidentin Imelda Stadler. Die Laufende Rechnung schliesst mit einem Gewinn von 358727 Franken, während ursprünglich ein Verlust in der Höhe von 465350 Franken budgetiert war. Der Ertragsüberschuss wird eingesetzt für die zusätzliche Abschreibung des Verwaltungsvermögens (202551 Franken) und eine Zuweisung ins Eigenkapital (156175 Franken). «Der erneut positive Rechnungsabschluss und das hohe Eigenkapital würden eine Reduktion des Steuerfusses zulassen. Im Hinblick auf die geplanten Investitionen der Primarschulgemeinde hat der Gemeinderat jedoch beschlossen, den Steuerfuss bei 135 Prozent zu belassen», sagte Stadler. Die Stimmbürger pflichteten ohne Gegenstimme zu. (che)

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