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LÜTISBURG: Frohe Botschaft in Lütisburg

Die katholische Kirchgemeinde hielt am Mittwochabend ihre jährliche Bürgerversammlung ab. Das wichtigste Traktandum – die Orgelrevision in der Kirche St. Michael – wurde eindeutig angenommen.
Marco A. Cappellari

Eine Stimmenthaltung, 50 Ja-Stimmen: ein deutliches Ergebnis, das nicht wirklich überrascht. «Wir waren zuversichtlich», sagt auch Werner Steiger, Präsident der Kirchenverwaltung. Nun steht der Revision nichts mehr im Weg. Steiger: «Voraussichtlich wird der Orgelbauer nächste Woche offiziell beauftragt.»

Die Orgel der Pfarrkirche St. Michael war 2003 das letzte Mal teilsaniert worden. Sicherheitsbedenken bezüglich der in die Jahre gekommenen Technik, teils fehlerhafte Tasten und Register und die allgemeine Überalterung des Instruments waren die wichtigsten Punkte, die zum Antrag geführt hatten (Ausgabe vom 6. März). Für die Sanierung werden 109000 Franken benötigt, die zu einem Teil aus Eigenmitteln und Reserven und zu einem anderen Teil aus dem Finanzausgleich finanziert werden. «Wahrscheinlich können wir wie geplant Ende August oder Anfang September mit der Revision beginnen», sagt Steiger. Für die Dauer der Sanierung, die ungefähr vier Wochen betrage, können die Gottesdienste normal weitergeführt werden – entweder ohne Orgel oder durch den Einsatz eines E-Pianos. «Das Wichtigste ist, dass die Orgel bis zum 23. September wieder einsatzbereit ist. An diesem Tag feiern wir das St. Michaels-Fest zu Ehren unseres Kirchenpatrons. Das wird sicher erwartungsgemäss ausgehen.» Da das Ergebnis so eindeutig ausfiel, gab es zu diesem Traktandum keine grossen Diskussionen. Einzig die Ausrichtung des Orgelspieltisches kam zur Sprache. Zurzeit spielt der Organist mit dem Rücken zum Altar und dem Gesicht zur Orgel. Im Rahmen der Revision wäre es wünschenswert, wenn man für den Chor etwas mehr Platz zur Verfügung stellen könnte. Dies könnte zum Beispiel durch eine Drehung des Spieltisches um 90 Grad oder eine Veränderung des Aufbaus der Sitzbänke beim Instrument geschehen.

Jahresrechnung 2017 besser als budgetiert

Ein weiterer Punkt der Bürgerversammlung war die Jahresendrechnung 2017. Diese schloss besser als budgetiert ab, bei einem Ausgabenüberschuss von ungefähr 5900 Franken. Die Rechnung und auch das Budget für das laufende Jahr wurden einstimmig angenommen. Mit 51 Teilnehmern war die diesjährige Bürgerversammlung besser besucht, als in den vergangenen Jahren. Dies liege sicher auch am nicht alltäglichen Orgelantrag, sagt Werner Steiger.

Marco A. Cappellari

marco.cappellari@wilerzeitung.ch

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