LOCKERUNGEN
Challenge-League-Start: 130 Personen liessen sich für den FC-Wil-Match testen

Wer ans Derby gegen den FC Vaduz wollte, brauchte ein Covid-19-Zertifikat. Selbst deutlich nach Spielbeginn war der Andrang bei den mobilen Testcentern vor dem Bergholz noch rege. Ein positives Testergebnis gab es nicht.

Simon Dudle
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In den mobilen Testcentern herrschte trotz Regenwetter Hochbetrieb.

In den mobilen Testcentern herrschte trotz Regenwetter Hochbetrieb.

Bild: Gianluca Lombardi

Zum ersten Mal seit geraumer Zeit durften am Sonntag wieder alle, die wollten, an ein Heimspiel des FC Wil. Einzige Voraussetzung war ein gültiges Covid-19-Zertifikat. Wer nicht doppelt geimpft ist, konnte sich vor dem Stadion Bergholz in extra für dieses Spiel errichteten Zelten testen lassen und so in den Besitz eines Zertifikates gelangen.

Das Angebot wurde rege genutzt. Obwohl es rund um den Spielbeginn am Sonntagnachmittag wie aus Kübeln goss, wollten sich 130 der 690 Matchbesucher testen lassen. «Das waren deutlich mehr Personen als erwartet», sagte FC-Wil-Geschäftsführer Benjamin Fust. Der Ablauf habe geklappt, auch wenn sich eines der Testcenter als Nadelöhr entpuppte. Keiner der 130 Tests fiel positiv aus.

Wohl auch beim nächsten Heimspiel Testcenter

Die ersten Personen erschienen bereits über zwei Stunden vor dem Spiel zum Test. Die letzten bekamen ihr Zertifikat, als die Partie bereits rund eine halbe Stunde alt war. Fust sagte:

«Das war ein willkommener Testlauf. Einige Sachen müssen wir noch verbessern»

Es ist angedacht, dass auch beim nächsten Wiler Heimspiel am 7. August gegen Aufsteiger Yverdon Sport mobile Testcenter vor dem Bergholz errichtet werden.

Gelohnt hat sich das Testen für die Wiler Fans übrigens nicht. Ihr Klub, der FC Wil, bezog gegen den FC Vaduz eine 2:3-Heimniederlage. Nach gut 70 Minuten hatten die Wiler noch mit 2:0 geführt.

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