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Trotz vieler Chancen: Der FC Wil und die U21 des FC St. Gallen trennen sich im Testspiel unentschieden

In einem munteren Überbrückungs-Spiel trennen sich der FC Wil und die U21 Auswahl des FC St. Gallen 1:1. Beide Tore fallen in der ersten Halbzeit. Chancen sind auf dem Bergholz-Kunstrasen im Überfluss vorhanden. Weil aber beide Mannschaften die Genauigkeit im Abschluss vermissen lassen, fallen nur zwei Treffer.

Pascal Ibig
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Diverse Wiler Stammkräfte wie Kastrijot Ndau kamen im Testspiel gegen die U21 des FC St. Gallen nicht zum Einsatz.

Diverse Wiler Stammkräfte wie Kastrijot Ndau kamen im Testspiel gegen die U21 des FC St. Gallen nicht zum Einsatz.

Bild: Gianluca Lombardi

Der Liveticker des Testspiels FC Wil - FC St. Gallen U21:

Das solls gewesen sein von diesem Testspiel. Vielen Dank für das Interesse und noch einen schönen Dienstagabend. Bis bald. Ciao aus dem Bergholz.

Weiter geht es für den FC Wil in eineinhalb Wochen mit dem Spitzenspiel der Challenge League in der Tuilière gegen den FC Lausanne-Sport. Auch von jenem Spiel werden wir mit einem Liveticker berichten.

Über die gesamte Spieldauer ist das Unentschieden gerecht, waren sich beide Mannschaften doch ebenbürtig. Hätten die Teams ihre Angriffe konsequenter zu Ende gespielt, wäre auch 4:4 möglich gewesen. Das  Spiel hat seinen Zweck auf Wiler Seite erfüllt. Die Akteure, welche zuletzt wenig Spielpraxis erhalten hatten, konnten spielen und kein Äbtestädter hat sich verletzt.

Der FC Wil und die U21 des FC St. Gallen trennen sich 1:1.

Marovci verliert im Spielaufbau den Ball. Canovskis Abschluss kommt aber direkt auf Strübi.

Emini versucht es aus der Distanz, Strübi kann aber ohne Probleme halten.

Malinowski fällt im gegnerischen Strafraum ... über die eigenen Füsse. Kein Strafstoss. Alles andere hätte überrascht.

Da schäppert das St. Galler Tor. Saho fasst sich aus 25 Metern ein Herz. Der Ball senkt sich hinter den Torhüter auf die Latte. 

Ob und wer noch das entscheidende Tor erzielt, lässt sich nicht abschätzen, weil beide Mannschaften weiter ihr Glück in der Offensive suchen. Würden sie den letzten Pass genauer spielen, müssten die Torhüter bei diesen frischen Temperaturen nicht so frieren.

Die Wiler wechseln nochmals. Elcarpar macht Platz für Marovci.

Wie auch die Abschlüsse. Diesmal ist es Figueiredo, der seinen Schuss nur ganz knapp am linken Pfosten vorbeisegeln sieht.

Wir haben nicht genau mitgezählt. Aber die Offsidepositionen beider Mannschaften dürften im guten zweistelligen Bereich liegen.

Uiuiui, das war ganz knapp. Lymann zieht einen Eckball von rechts für die Gäste direkt aufs Wiler Tor. Zali kann den Ball aber in extremis noch vor der Linie klären.

Die Wiler wechseln nochmals: Hagmann macht nach einer guten Partie Platz für Stevanovic.

Was die Gäste können, können die Wiler auch. Auch sie setzten den Gegner am eigenen Sechzehner unter Druck. Und auch sie spielen in Person von Saho die Aktion nicht zu Ende.

Die St. Galler sind aufsässig und attackieren die Wiler am eigenen Strafraum. So kommt es, dass Zali den Ball verliert. Canoski steht aber beim Zuspiel von Cicek im Offside.

Und gleich wieder die Wiler: Malinowski tankt sich auf der linken Seite schön durch und geht auf den St. Galler Schlussmann zu. Dieser verkürzt den Winkel aber geschickt und der Wiler trifft nur den Goalie.

Da war diese Chance schon deutlich gefährlicher: Canoski geht alleine aufs Wiler Tor zu. Aber anstatt den Abschluss zu suchen, spielt er den Ball quer, findet aber seinen Mitspieler nicht.

Die St. Galler mit einem Lebenszeichen: Eminis Abschluss aus 20 Metern geht jedoch deutlich am Wiler Kasten vorbei. Gefahr geht anders.

Und wenn die Wiler dann endlich mal zum Abschluss kommen, dann geht der Ball direkt auf den Torhüter. Wie in dieser Aktion von Egger, der aus kurzer Distanz den St. Galler Schlussmann trifft.

Es geht weiterhin munter hin und her hier im Bergholz. Weil aber beide Mannschaften beim letzten Pass die Genauigkeit vermissen lassen, besteht keine Gefahr für die beiden Tore.

Was war denn das? Die Wiler mit einer super Konterchance. Malinowski kommt über die rechte Seite und spielt den Ball in die Mitte, aber so ungenau, dass weder Egger noch Saho an den Ball kommen. Da hätte er deutlich mehr draus machen sollen.

Das war ganz knapp: Figueiredo kommt nach seiner Behandlung zurück aufs Feld und wird von der Wiler Verteidigung vollkommen vergessen. Sein Abschluss aus halblinker Position schrammt nur haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

Kurze Pause im Spiel, weil Figueiredo im Gesicht getroffen wird. Er wird ausserhalb des Spielfeldes gepflegt. 

Aber auch die St. Galler haben noch einiges vor heute Abend. Sie setzten die Wiler früh unter Druck und verhindern so einen geordneten Spielaufbau der Äbtestädter.

Die Wiler legen gleich los wie die Feuerwehr: Malinowski kommt über rechts und spielt den Ball in die Mitte zu Egger. Dieser kommt um Zentimeter nicht an den Ball.

Die Wiler mit zwei Wechseln zur Halbzeit. Bahloul bleibt für Gashi in der Kabine, der neu als Rechtsverteidiger spielt. Saho rückt dafür auf den rechten Flügel auf die Position von Bahloul vor. Zudem hat Egger Silvio ersetzt. Die Kapitänsbinde trägt neu Zumberi.

Auf gehts zur zweiten Halbzeit. Egger mit dem Anstoss für die Wiler.

Die Mannschaften kehren zurück. Die Wiler deutlich vor den Kantons-Hauptstädtern. Gleich geht es weiter mit diesem Testspiel-Derby zwischen dem FC Wil und der U21 des FC St. Gallen. Gibt es hier noch einen Sieger?

Das Unentschieden zur Pause ist alles in allem gerecht. Die Wiler hatten zu Beginn mehr Spielanteile, machten aber zu wenig aus ihren Chancen. Die St. Galler haben sich nach gut 25 Minuten besser auf die Wiler eingestellt und kamen ihrerseits zu Chancen, auch weil die Gastgeber die Konsequenz etwas vermissen liessen. Der Ausgleich war die logische Konsequenz. Insgesamt eine unterhaltsame erste Halbzeit. Hoffen wir, dass es im zweiten Umgang so weiter geht.

Es wird pünktlich Pause gemacht. 1:1 steht es bei Spielhälfte in dieser Testpartie zwischen dem FC Wil und der U21 des FC St. Gallen.

Die St. Galler spielen sich am Strafraum der Wiler fest. Aber auch bei ihnen fehlt die Präzision beim letzten Pass.

Viel war nicht los in den vergangenen fünf Minuten. Da sind wir froh, steht Malinowski mal wieder im Offside.

Offside hatten wir schon lange nicht mehr. Das ändert Malinowski, der nach einem Zuspiel von Zumberi zu nahe am St. Galler Tor steht.

TOOOOR für den FC St. Gallen U21 durch Figueiredo zum 1:1-Ausgleich. Nach einer Flanke von links, entwischt der auffällige St. Galler Elcarpar im Zentrum und trifft mit einer Direktabnahme flach aus kurzer Distanz. Das ist die Quittung für das Passiv-Werden der Wiler in den letzten paar Minuten.

Da können sich die Wiler bei Goalie Strübi bedanken, dass sie noch immer führen. Und das gleich doppelt. Nach dem Eckball lenkt dieser einen Figueiredo-Abschluss an die Latte. Im Anschluss setzt Rigal das Leder aus kurzer Distanz an den Pfosten. Erst mal Durchatmen.

Wir notieren: Strübi ist auch auf dem Feld. Figueiredo testet den Wiler Schlussmann, der die Prüfung aber besteht. 

Und gleich nochmals die Wiler: Silvios strammer Schuss aus 15 Metern kann von Goalie Bötschi nur nach vorne abgelenkt werden, Zumberi schiesst den Ball aber aus kurzer Distanz übers Tor.

Ui, das war knapp: Bahloul bring den Ball von rechts in den Strafraum, wo Silvio in bester Haaland-Manier den Ball zu versenken versucht. Er verpasst das Leder aber um Zentimeter.

Die Wiler wollen gleich nachdoppeln. Beim letzten Pass sind sie aber weiterhin zu ungenau. 

TOOOOOOR für den FC Wil durch Silvio zum 1:0. Ein haarsträubender Fehler im St. Galler Aufbauspiel ermöglicht es Hagmann, seinem Gegenspieler den Ball abzuluchsen und direkt auf Silvio weiterzuleiten. Der Wiler Routinier gewinnt das Laufduell und trifft aus halbrechter Position flach in die linke Ecke. 

Achtung, liebe Wiler. Das wird kein Spaziergang. Die St. Galler spielen sich schön durch, Figueiredos Pass in die Mitte kann aber von Rigal ganz knapp nicht erreicht werden.

Zumberi mit einer Flanke von links direkt auf Torhüter Bötschi. Das kann der Wiler besser.

Figueiredo ist wieder auf dem Platz. Er hält sich zwar die Schulter. Aber es scheint weiter zu gehen bei ihm.

Lymann und Figueiredo räumen sich gegenseitig ab. Bei Lymann geht es schnell weiter, Figueiredo muss gepflegt werden. 

Die erste Viertelstunde ist rum: Die Wiler mit etwa soviel Ballbesitz wie am Sonntag in Protalban. Mit dem Unterschied, dass sie deutlich mehr aus ihren Spielanteilen machen. Beim letzten Pass sind die Hausherren aber noch zu ungenau und so bestand bislang keine Gefahr für das Gästetor.

Mal wieder ein Offside. Diesmal ist es Lymann, der nach Zuspiel von Rigal in der verbotenen Zone steht.

Das tat bestimmt weh... Die Wiler kombinieren sich gut durch den Strafraum, bis Silvio zu Abschluss kommt. Sein Gegenspieler hält aber den Fuss drüber und Silvio bleibt kurz liegen. Es geht aber weiter für ihn.

Die Wiler mit gefälligem Kurzpassspiel. Zumberi leitet direkt zu Malinowski weiter, der aber knapp nicht mehr vor Torhüter Bötschi an den Ball kommt.

Noch ein Wiler Angriff. Diesmal schickt Saho auf der linken Seite Silvio. Doch Sie ahnen es: Der Wiler Stürmer steht wieder im Offside.

Zumberi mit einem schönen Steilpass aus dem Mittelfeld auf Malinowski, Bötschi kommt aber gut aus dem Kasten und hat den Ball.

Die Wiler bereits mit drei Angriffen. Bei allen drei Aktionen schnappte die Offsidefalle der St. Galler aber zu. 

St. Gallen gleich mit einem ersten Vorstoss, Lymann steht aber im Offside.

Los geht es. Figueiredo stösst für die Stadt-St. Galler an.

Auch das ist Testspiel. Es wird auf Initiative von Silvio auf einen Münzwurf verzichtet. Der Wiler Captain gesteht den Gästen den Anstoss zu.

Die Mannschaften kommen aufs Feld. Die Wiler in Weiss, die St. Galler in Schwarz. Viel Spass mit dem Testspiel FC Wil gegen FC St. Gallen U21.

Die U21 des FC St.Gallen, welche einst von Iacopetta trainiert wurde und nun den Ex-Wil-Spieler Marco Hämmerli an der Seitenlinie hat, läuft folgendermassen auf. Im Tor steht Bötschi. Zudem stehen in der Startformation: Rohner, Wiedermann, van der Werff, Figueiredo, Cicek, Emini, Berisha, Rigal, Gonzalez und Lymann. 

Wir sind bei den Mannschaftsaufstellungen. Wils Trainer Brunello Iacopetta hat sich in einem 4-3-3-System mit einem «6er» für folgende Startelf entschieden. Im Tor steht Strübi. Die Verteidigung bilden von rechts her gesehen Baralija, Elcarpar, Zali und Saho. Im Mittelfeld laufen von rechts nach links Zumberi, Haarbo (etwas defensiver) und Hagmann auf. Das Offensivtrio bilden von rechts her gesehen Malinowski, Silvio und Bahloul. Da fehlen also effektiv ganz viele Stammkräfte. Eigentlich fast alle, ausser vielleicht Silvio und Bahloul. Neuerwerbung Haarbo, der vom FC Kopenhagen kam, läuft erstmals im Wiler Dress auf.

Aus Wiler Sicht geht es heute darum, jenen Spielern «Auslauf» zu geben, die zuletzt wenig zum Einsatz gekommen sind. Trainer Brunello Iacopetta hat ja eine Art Stammformation gefunden. Das trifft vor allem auf das Mittelfeld und den Angriff zu. Auch jene Spieler, welche von Verletzungen zurückkehren, sollen Spielpraxis erhalten. Fünf Spieler sind allerdings mit Nationalmannschaften unterwegs und somit nicht zugegen. Es sind dies Marvin Keller, Silvan Wallner, Nikolas Muci, Nils Reichmuth und Luan Abazi. Es ist übrigens das einzige Wiler Testspiel in dieser dreiwöchigen Meisterschaftspause.

Die älteste St. Galler Nachwuchsmannschaft ist im Sommer dank einer Wild Card am grünen Tisch in die Promotion League aufgestiegen, tut sich dort aber schwer. Aus den ersten sechs Spielen resultierte nur ein Punkt. Und das bei einem Torverhältnis von 6:22. Ergibt das Tabellenende. Am vergangenen Wochenende waren die jungen Espen spielfrei.

Der FC Wil hat gerade einen Lauf. Im Cup steht er zum ersten Mal seit 2018 im Achtelfinal, in der Challenge League ist er Tabellenführer. Und das noch mindestens gut eineinhalb Wochen lang, da der Meisterschaftsbetrieb aktuell wegen dem Cup und der Nationalmannschaft ruht. Um im Rhythmus zu bleiben, ist ein Testspiel organisiert worden. Es geht heute, zwei Tage nach dem Cupspiel in Portalban, gegen die U21 des FC St.Gallen. Herzlich willkommen aus dem Sportpark Bergholz. Pascal Ibig tickert durch die Partie.