LIVETICKER ZUM NACHLESEN
0:4-Klatsche im Spitzenspiel: Der FC Wil wird von Lausanne-Sport zerzaust und stürzt vom Leaderthron

Da werden die Stärkeverhältnisse zurechtgerückt: Der alte Leader FC Wil kommt beim neuen Tabellenführer Lausanne-Sport unter die Räder und verliert mit 0:4. Erstmals bleiben die Äbtestädter in dieser Saison ohne Torerfolg.

Simon Dudle, Lausanne
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Wils Goalie Marvin Keller konnte sich auf der Tuilière nicht über zu wenig Arbeit beklagen.

Wils Goalie Marvin Keller konnte sich auf der Tuilière nicht über zu wenig Arbeit beklagen.

Bild: Jean-Christophe Bott, Keystone

Der Liveticker des Spiels FC Lausanne-Sport - FC Wil:

Für heute soll es das gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse an diesem Liveticker - und ein schönes Wochenende. Bis bald. Ciao aus der schmucken Lausanner Tuilière.

Mund abwischen und weitermachen, ist man geneigt zu sagen. Weiter geht es am Samstag, 8. Oktober um 18.00 Uhr mit dem Heimspiel gegen Yverdon-Sport. Auch von jener Partie werden wir mit einem Liveticker berichten.

Ein Satz mit X. Das war nix. Die Wiler kassieren in der neuen Tuilière eine schallende Ohrfeige. Dabei hatte es in der ersten Halbzeit gut ausgesehen. Das 0:2 kurz vor dem Tee war aber ein Genickschlag, von dem sich die Äbtestädter nicht mehr erholten. Nach der Pause hatte Lausanne alles im Griff und schraubte das Skore in die Höhe. Die Wiler standen in der ersten Hälfte der zweiten Hälfe mehr oder weniger Spalier. Erstmals in dieser Saison blieben die Äbtestädter ohne Torerfolg. Und vor allem bleibt es dabei: Das Warten auf den ersten Auswärtssieg der Vereinsgeschichte gegen Lausanne-Sport geht weiter. Die Waadtländer grüssen neu von der Tabellenspitze, die Wiler rutschen auf Rang drei ab, da Aarau beim 2:2 in Yverdon einen Punkt mitnimmt.

Der FC Wil verliert das Spitzenspiel auswärts gegen Lausanne-Sport mit 0:4.

Ein zweiter gefährlicher Abschluss für die Wiler nach der Pause. Lukembila ist es. Aber das ist ein Fall für Castella.

Mindestens zwei Minuten werden nachgespielt. Das ist realistisch.

Da ist der erste Wiler Abschluss aufs Lausanner Tor nach der Pause. Muntwiler versucht es von knapp ausserhalb des Strafraums. Zwar scharf, aber unplatziert. Castella hält die Null.

Eigentlich wäre allen gedient, wenn hier pünktlich Feierabend gemacht wird. Mal schauen.

Top-Chance für Lausanne: Koyalipou kommt über links angebraust. Aber der Fuss von Keller verhindert noch Schlimmeres.

Letzter Wechsel beim FC Wil: Staubli bekommt noch ein paar Minuten. Er ersetzt Reichmuth.

Es wird die dritte Wiler Niederlage dieser Saison. Die zweite davon in Lausanne. Die erste setzte es in der zweiten Runde unten am Genfersee im Stade Samaranch gegen Stade Lausanne-Ouchy ab.

Lausanne hat mittlerweile zwei oder drei Gänge zurückgeschaltet. Darum sieht das wieder etwas besser aus bei den  Wilern. Aber eine Chance nach der Pause hätten die Gäste noch immer nicht. Gibt das das erste Pflichtspiel dieser Saison ohne Torerfolg? Die Zeichen verdichten sich.

Auch Lausanne wechselt: Custodio wird durch Okuka ersetzt.

Gelb für Brown. Er dürfte reklamiert haben.

Der FC Wil wechselt nochmals: Muci kommt für Silvio.

Gelb für Lukembila für ein Foul an Giger nahe der Mittellinie.

Im Lausanner Sektor lassen sie schon die Pyrotechnik los. Die Party läuft.

3150 Zuschauer sind hier und freuen sich auf eine gemütliche Schlussphase. Auf eine erste Wiler Torchance nach der Pause warten wir übrigens noch. Ich bin mir nicht sicher, ob es noch eine geben wird. Eine Viertelstunde verbleibt.

Somit dürfte das zu einem besseren Freundschaftsspiel werden. Wobei die Wiler schon aufpassen müssen, dass sie nicht in ein Debakel schlittern. Das Verdikt ist schon jetzt hoch genug.

Dreifachwechsel bei Lausanne-Sport. Schwizer kommt für Suzuki. Coyle macht Platz für Turkes. Und auch Labeau darf raus und wird durch Kayolipou ersetzt. Drei von vier Lausanner Torschützen ziehen von dannen. Turkes ist dafür da.

TOOOOOR für den FC Lausanne-Sport durch Labeau zum 4:0. Was für eine Kiste. Da bekommt er den Ball in den Lauf gespielt und zieht ab. Wunderbar gemacht. Aber halt wieder ohne grosse Gegenwehr. Achter Saisontreffer für Labeau, der in der Torschützenliste mit Leader Vladi gleichzieht. Die Wiler kriegen schonungslos die Grenzen aufgezeigt.

Dreifach-Wechsel beim FC Wil: Maier kommt für Bahloul. Ndau wird durch Cueni ersetzt. Und Montolio muss runter. Wallner ersetzt ihn. Der Spanier scheint verletzt zu sein.

Lausanne kann grad Schalten und Walten, wie es will. Labeau dreht sich im Strafraum, schiesst dann aber knapp rechts daneben. Die Feierlichkeiten haben längst eingesetzt hier in der Tuilière.

TOOOOOR für den FC Lausanne-Sport durch Coyle zum 3:0. Suzuki über links. Der dann auf Gaudino. Und schliesslich kann Coyle in der Mitte aus wenigen Metern einschieben. Das geht leicht von der Hand - und dürfte die frühe Entscheidung sein.

Es tut sich wenig auf dem Feld. Die Wiler wirken etwas ratlos.

Erster Wechsel bei Lausanne: Husic hat Feierabend und wird durch Grippo ersetzt.

Coyle mit der nächsten Lausanne-Chance: Sein Abschluss aufs nahe Eck kann von Keller aber pariert werden.

Die Lausanner sind aktuell ganz klar Herr im Haus. Die Wiler traben hinterher. Ganz ein anderer Start als noch in Halbzeit eins.

Mal wieder ein Lausanner in Diensten des FC Wil mit einem Abschluss. Lukembila nach schöne Durchspiel. Mit Links dann aber weit daneben. Chance können wir das somit nicht nennen.

Sanches hat da wieder einiges an Platz vor sich und schliesst ab. Aber drüber. Guter Rat ist teuer in dieser Phase für die Gäste.

Lausanne spielt das momentan äusserst abgeklärt und souverän. Es deutet so rein gar nichts auf den ersten Wiler Auswärtssieg der Vereinsgeschichte gegen Lausanne-Sport hin.

Wir bräuchten ein Tor, damit diese Dose hier geöffnet wird für die Wiler. Am liebsten möglichst zeitnah.

Lausanne legt los wie die Wiler in der ersten Halbzeit: mit einem Sturmlauf. Ein Suzuki-Abschluss kann von Keller mit den Fäusten geklärt werden.

Weiter geht es. Silvio stösst für die Wiler an. Keine Wechsel auf beiden Seiten.

Die Mannschaften kehren zurück. Finden die Wiler noch ein Rezept für eine spannende zweite Halbzeit? Oder ist die Saucisson hier schon gegessen?

Die Wiler machen das nicht schlecht. Ein paar Dinge sind aber halt weniger gut als beim Gegner. Offensiv sind sie zu wenig effizient, hinten kriegen sie die Lausanner nicht immer kontrolliert. Aber das darf man auch nicht erwarten gegen ein Team dieses Zuschnitts. Alles in allem haben es die Wiler einfach verpasst, sich für die Anstrengungen zu belohnen. Lausanne, das vor Selbstvertrauen nur so strotzt, macht die Dinger rein. So wird das nun eine Herkules-Aufgabe, die Tabellenführung zu halten. Zwei Tore müssen her, und vor allem darf man die Ballance zwischen Offensive und Defensive nicht preisgeben. Sonst geht das hier noch in die Höhe, weit oberhalb von Lausanne. Was positiv stimmt: Die Wiler kommen zu Chancen. Und sie haben bisher noch in jedem der zehn Pflichtspiele dieser Saison getroffen. Auch heute?

Der FC Wil liegt bei Spielhälfte gegen den FC Lausanne-Sport mit 0:2 zurück.

Gestocher im Lausanner Strafraum. Gibt aber keinen Abschluss.

Mindestens eine Minute wird nachgespielt in der ersten Halbzeit.

TOOOOOOR für den FC Lausanne-Sport durch Suzuki zum 2:0. Wieder macht Dickenmann eine unglücklich Figur. Er lässt Suzuki zu viel Platz. Dieser sagt «Merci bien» und schliesst ins nahe Eck ab. Platziert, links unten. Drin das Ding.

Und wieder offeriert Lausanne den Wilern ein Tor. Silvio ist aber zu überrascht von der Offerte. Zudem war da zu wenig Zeit, um zu reagieren. Der Ball springt Silvio an den Oberschenkel. Aber Castella hat den Ball.

Gelb für Ndau für ein Foul an Giger nahe der Seitenauslinie.

Zali und Dickenmann, das harmoniert noch nicht so recht auf der rechten Wiler Abwehrseite. Da haben die Lausaenner wiederholt zu viel Platz bei ihren Angriffen. Alles in allem aber bisher ein ansehnlicher Auftritt der Gäste - trotz Rückstand.

Verschnaufpause, weil Ndau am Boden liegt und gepflegt werden muss. Aber es geht weiter beim Wiler Mittelfeldspieler.

Lausannes-Trainer Magnin wird von Schiedsrichter Cibelli ermahnt, wegen Motzens. Doch Magnin beruhigt sich nicht so schnell. Wie man ihn halt so kennt. Jetzt bekommt noch der vierte Offizielle die Meinung Magnins gegeigt.

Hoppla, Herr Castella. Eine Lukembila-Flanke müsste er eigentlich sicher fangen. Doch er tut es nicht. Der Ball fällt Silvio auf den Kopf, kullert dann aber neben das Tor. Die Wiler hätten einen Treffer verdient. Hätte, wäre, wenn ...

Das war ein strammes Pfund von Giger. Flattert noch ein bisschen. Keller nimmt zur Sicherheit die Fäuste. Geklärt.

Gelb für Zali für ein taktisches Halten an Coyle.

Vor den beiden Wiler Fans setzt  Labeau zum Kopfball an. Wäre da nicht ein Ballfang-Netz, die beiden Supporter könnten sich nun um den Ball streiten.

Wir zählen mal den mitgereisten Anhang durch: Eins, zwei, fertig. Guten Abend, die Herren Flückiger und Leutenegger.

Es geht hin und her: Giger schliesst auf der Gegenseite ab. Nennen wir es Halbchance. Aber eine richtig unterhaltsame Sache ist das. Ich komme kaum nach mit Schreiben. Hoffentlich halten die das nicht so durch. Ich habe kein Zeilengeld.

Doppelchance für den FC Wil: Zuerst ein Ndau-Freistoss aus gut 20 Metern, der neckisch vor Castella aufsetzt und diesem einige Mühe bereitet. Die Szene geht weiter. Bahloul legt von rechts auf Muntwiler zur Mitte. Dieser mit einem Fallrückzieher. Wie bitte? Ja, Muntwiler, gemeinhin nicht als  Filigrantechniker bekannt, mit einem Fallrückzieher. Und der hätte gepasst. Aber Castella kommt grad noch ran.

Nach einem Ndau-Freistoss köpft Montolio weit drüber. Gefahr dann auf der Gegenseite beim Konter. Labeau legt für Coyle ab, der sofort abzieht. Etwa einen halben Meter drüber.

Nächste Wiler Chance: Die Gäste machen es fast wie die Lausanner beim Führungstor. Ein Abschluss von Ndau wird abgefälscht und erst dadurch gefährlich. Aber nur ein Raunen im Stadion und kein Tor.

Die Wiler brauchten ein paar Minuten, um sich nach dem Gegentor zu fangen. Nun wirkt es aber wieder stabiler.

Gelb für Suzuki für ein gar hartes Einsteigen gegen Bahloul. Und das weit in der Wiler Platzhälfte. Muss dann auch nicht sein.

Uch, was war denn das? Beinahe das 2:0. Plötzlich kommt Labeau aus kürzester Distanz zum Abschluss. Aber Keller kriegt das pariert. Lausanne lässt nun mit der Leichtigkeit der Führung den Ball laufen und «chügelet».

Die spektakuläre Startphase hat also ihren Höhepunkt gefunden. Wie reagieren die Wiler?

TOOOOOR für den FC Lausanne-Sport durch Sanches zum 1:0. Sanches narrt im Strafraum zuerst Dickenmann. Als wäre das noch nicht genug, fälscht Dickenmann den Abschluss von Sanches dann auch noch unglücklich ab. So senkt sich die Bogenlampe hinter Keller ins Tor. Lausanne ist virtueller Leader.

Und das war dann schlicht und einfach stark von beiden: Weltklasse-Freistoss von Gaudino, der genau in den Winkel gepasst hätte. Aber Keller fliegt wunderschön und fischt die Kugel raus. Applaus für beide.

Und gleich ein nächster Lausanne-Freistoss, dieses Mal aus knapp 25 Metern. Sie nähern sich an.

Auch Lausanne ist wach. Ein Gaudino-Freistoss aus fast 30 Metern wird von der Wiler Mauer gefährlich abgelenkt. Aber Keller reagiert gut und klärt zum Corner. Dieser bringt dann nichts ein.

Und wieder Wil, und wieder ganz heiss: Dieses Mal ist es der andere Lausanner in den Reihen der Äbtestädter. Nämlich Lukembila der Richtung Bahloul rüberlegt. Doch Bahloul kommt nicht mehr entscheidend ran. Das wäre es gewesen. Was für ein Auftakt. Gerne weiter so.

Und das war dann schon richtig gefährlich: Der Lausanner Zali kommt einem Wiler Tor ganz nahe. Seinen Kopfball kann Castella aber grad noch über die Latte lenken. Das war heiss.

Die erste Halbchance gehört den Wilern: Nach 113 Sekunden kommt Silvio im Strafraum zum Abschluss. Doch Husic kann blocken.

Der Ball rollt. Coyle mit dem Anstoss für die Lausanner. 

Zuerst gibt es aber eine Trauerminute für den verstorbenen Fussballer Nicolas Schindelholz. Mucksmäuschenstill ist es hier. Auch wir halten inne.

Da sind die Mannschaften - im blinkenden Freitagabend-Partylicht. Man zelebriert hier die Challenge League. Wil in Anthrazit, Lausanne in Weiss. Gleich geht es los. Viel Spass mit dem Spitzenspiel FC Lausanne-Sport gegen den FC Wil.

Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Luca Cibelli aus Fétigny im Kanton Fribourg.

Lausannes Trainer Ludovic Magnin hat sich in einem 3-1-4-2-System für folgende Startformation entschieden. Im Tor steht Castella. In der Verteidigung starten von rechts her gesehen Dabanli, Husic und Brown. Davor spielt Captain Custodio. Das 4er-Mittelfeld wird gebildet von rechts nach links von Giger, Sanches, Gaudino und Suzuki. Die beiden Stürmer sind Coyle (rechts) und Labeau. Turkes, der zuletzt nach langer Verletzung zurückgekehrt und auch gleich wieder entscheidend getroffen hat, ist nur auf der Bank. Das trifft auch auf Grippo zu, der nach einer Verletzung erstmals wieder dabei ist. 

Zum ersten Mal überhaupt wärmen sich die Wiler im neuen Stade de Tuilière auf.

Zum ersten Mal überhaupt wärmen sich die Wiler im neuen Stade de Tuilière auf.

Bild: Simon Dudle

Kommen wir zu den Mannschaftsaufstellungen. Wils Trainer Brunello Iacopetta vertraut im gewohnten 4-3-3-System mit «6er» folgender Stertelf: Im Tor steht Keller. Die Abwehr bilden von rechts nach links Dickenmann, Zali, Montolio und Heule. Im Mittelfeld beginnen von rechts her gesehen Ndau, Captain Muntwiler (etwas defensiver) und Reichmuth. Das Angriffs-Trio bilden von rechts nach links Bahloul, Silvio und Lukembila. Das ist in etwa das, was man erwarten konnte. Mit Lukembila und Zali beginnen bei Wil zwei Lausanner. Cueni, der sogar noch Lausanne-Sport gehört und an die Äbtestädter ausgeliehen ist, sitzt  vorerst auf der Gäste-Bank.

Sportlich ist es so, dass die Wiler vor Lausanne bleiben, wenn Sie hier Zählbares mitnehmen. Gibt es ein Unentschieden, könnte der FC Aarau lachender Dritter sein und mit einem Sieg in Yverdon - dieses Spiel findet ebenfalls heute Abend statt - an die Tabellenspitze vorrücken.

Und die Wiler? Sie kommen mit breiter Brust. Aber sie haben eine rabenschwarze Serie zu bekämpfen. Denn auswärts gegen Lausanne-Sport gab es noch gar nie einen Sieg. In der ganzen Vereinsgeschichte nicht. Auch der letzte Sieg überhaupt gegen die Lausanner liegt schon mehr als sieben Jahre zurück. Es war im Mai 2015, als in der letzten Runde der Saison mit einem 4:0-Erfolg im Bergholz der Ligaerhalt sichergestellt wurde. Die Basis war gegeben für den Einstieg der türkischen Investoren. Aber ja, sehen wir es doch positiv: In der Tuilière haben die Wiler noch nie verloren. Das liegt freilich daran, dass sie heute zum ersten Mal überhaupt im im Jahr 2020 eröffneten Lausanner Fussball-Tempel gastieren.

Auch wenn der FC Wil heute der Gejagte ist, hat er im Prinzip nichts zu verlieren. Denn obwohl er seit über einem Monat fast ununterbrochen die Tabelle anführt, erwartet von ihm weiterhin niemand den Aufstieg. Von Lausanne-Sport hingegen schon. Die Waadtländer sind der Liga-Krösus. Obwohl sie im Sommer sang- und klanglos aus der Super League abgestiegen sind, wird der Challenge-League-Meistertitel 2023 über die Waadtländer führen. Und im Cup haben sie vor der Länderspiel-Pause den Schweizer Meister FC Zürich in der Verlängerung ausgebotet - und treffen nun auf die Young Boys. Läuft grad rund in der Waadt.

Das Wort Spitzenspiel fällt schnell mal. Vor allem in einer eher frühen Phase der Meisterschaft. Zum Abschluss des ersten Meisterschaftsviertels gewinnt dieser Begriff aber doch langsam an Bedeutung. Und das heute ist ein eigentliches Spitzenspiel. Zweiter gegen Erster, beide punktgleich. Fussballherz, was willst du mehr. Herzlich willkommen aus der neuen Lausanne Tuilière, wo der FC Wil bei seinem ersten Verfolger Lausanne-Sport die Tabellenführung zu verteidigen versucht. Simon Dudle ist in der Waadt und tickert durch den Fussball-Abend.