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LITTENHEID: Ein «Panorama» für die Privatklinik

Die Clienia baut für 25 Millionen Franken ein neues Patientenhaus mit 60 Betten, einer Apotheke und einem Labor für den internistischen Dienst. Auch eine Bachöffnung und Asbest sind dabei ein Thema. Die Einweihung ist im Frühjahr des Jahres 2019 geplant.
Simon Dudle
So soll der Neubau «Panorama» bei der Eröffnung im Frühjahr 2019 aussehen. Visualisierung: PD

So soll der Neubau «Panorama» bei der Eröffnung im Frühjahr 2019 aussehen. Visualisierung: PD

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch

«Panorama nennt sich der Neubau, welcher auf dem Areal der Clienia Privatklinik Littenheid ab diesem Sommer erstellt wird. Auf vier Geschossen werden voraussichtlich ab 2019 bis zu 60 Personen betreut. Nämlich Traumapatienten, jene der Alterspsychiatrie sowie Patienten mit Privat- und Halbprivatversicherung. Auch der internistische Dienst mit Labor und Apotheke wird dort zu liegen kommen. Die Baubewilligung liegt seit Juni vor und in die Jahre gekommene Gebäude sind bereits abgebrochen worden. Zum Beispiel das «Burehus», in welchem mehrere Ärztebüros ­beheimatet waren. Oder auch ein altes Feuerwehrdepot, eine Scheune, eine Garage und ein Gebäude für die Schulung der Auszubildenden.

Ganz reibungslos ist der Abbruch allerdings nicht verlaufen. «Es musste eine Asbestsanierung mit Schutzanzügen vorgenommen werden», sagt Claudia Baumer, Sprecherin der Clienia Littenheid.

Gefährlicher Bach wird geöffnet

Seit Ende Juli sind die Gebäude dem Erdboden gleich und das neue Gebäude wird schon bald entstehen. 25 Millionen Franken kostet dies die Clienia. Es gehört, wie alle Klinikgebäude, der Littenheid Liegenschaften AG, die wiederum Teil der Clienia-Gruppe ist. Der ehemalige Clienia-Inhaber Hans Schwyn hat mittlerweile keine Beteiligungen mehr an diesen Liegenschaften.

Ein Thema bei diesem Neubau ist auch der Tobelbach, welcher durch das Klinikdorf Littenheid fliesst. «Dieser Bach weist im Bereich der Klink über eine Länge von rund 450 Metern markante Kapazitätsdefizite auf und erscheint deshalb in der kantonalen Gefahrenkarte. Im Zusammenhang mit unseren Bauprojekten wurde die Hochwassergefährdung thematisiert und mit einer Öffnung des Baches wird das Schadenpotenzial eliminiert», sagt Baumer. Umgesetzt wird diese Bachöffnung aber erst nach der Fertigstellung des «Panorama»-Hauses.

Somit kommt es auf dem Areal der Clienia zu Veränderungen. Das Gebäude Waldegg, in welchem sich heute zwei Trauma- und eine Altersstation befinden, wird künftig von der Murgstiftung genutzt. Diese Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Arbeitsplätze zu schaffen, um psychisch Behinderten eine ihrer Individualität entsprechende Tätigkeit und Verdienstmöglichkeit zu bieten. In Littenheid betreibt die Stiftung ein Wohnheim mit integrierter Beschäftigung.

Baugesuch eingereicht für eine neue Wärmezentrale

Im Gegenzug übernimmt die Klinik die beiden heute von der Murgstiftung genutzten Gebäude Erle und Sonnegg und wird diese für klinikinterne Bedürfnisse nutzen. Zudem ist auf dem Klinik­areal eine neue Fernwärmeanlage mit einer Holzschnitzel-Wärmezentrale in Planung. Das dafür nötige Baugesuch ist bereits eingereicht worden.

Damit aber noch nicht genug. Aus einem Masterplan geht hervor, dass danach das Haus Zen­trum rückgebaut und durch einen Neubau für Büros und den Empfang ersetzt wird.

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