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LITTENHEID: «Ein Ort der Genesung»

Die Privatklinik Clienia führte die Grundsteinlegung für das Haus «Panorama» durch. Eine Lichtanlage soll im Neubau einen geregelten Schlafrhythmus unterstützen.
Roman Scherrer
So soll der Neubau «Panorama» bei der Eröffnung im Jahr 2019 aussehen. (Bild: PD)

So soll der Neubau «Panorama» bei der Eröffnung im Jahr 2019 aussehen. (Bild: PD)

Roman Scherrer

roman.scherrer@thurgauerzeitung.ch

Die Baubewilligung für das Haus «Panorama» liegt seit Monaten vor. Doch im Sommer mussten erst alte Gebäude abgebrochen werden, um dem Neubau Platz zu machen. Dazu gehörten etwa das «Burehus» sowie ein altes Feuerwehrdepot oder ein Gebäude, in dem früher die Auszubildenden geschult worden sind. Bei diesen Abbrucharbeiten musste eine Asbestsanierung mit Schutzanzügen vorgenommen werden.

Die Bauarbeiten für das neue Klinikgebäude sind in vollem Gange. In dem viergeschossigen Gebäude werden neben dem internistischen Dienst mit Labor und Apotheke auch je eine Station für Traumapatienten, Patienten der Alterspsychiatrie und Patienten mit Privat- und Halbprivatversicherung untergebracht. Jede der drei Stationen wird für 20 Patienten ausgelegt sein. Im Jahr 2019 soll das Gebäude, welches rund 25 Millionen kostet, eingeweiht werden.

Veränderte Ansprüche als Anstoss

Am Montagnachmittag begrüsste Klinikdirektor Daniel Wild rund 30 Anwesende – unter anderen auch die Kantonsräte Clemens Albrecht und Robert Meyer – zur Grundsteinlegung für das «Panorama». Als erstes übergab er das Wort an den ehemaligen Clienia-Inhaber Hans Schwyn. Dieser erklärte, dass die veränderten Ansprüche der Patienten, wie auch der Öffentlichkeit oder der Versicherer und weiterer Anspruchsgruppen Auslöser für das neue Gebäude waren. «Auch die Arbeitsprozesse der Mitarbeiter haben sich verändert, was bei einem Klinikgebäude berücksichtigt werden muss», sagte er. Der Neubau sei keine Aufstockung, sagte Schwyn. Dies weil das Haus Waldegg, in dem sich heute zwei Trauma- und eine Altersstation befinden, geräumt und künftig von der Murgstiftung genutzt wird.

Tageslicht für geregelten Schlafrhythmus

Einige Eigenschaften des neuen Gebäudes erläuterte Claudio Schiess vom Architekturbüro Galli Rudolf, welches das «Panorama» entworfen hat. Eine moderne Lichtsteuerung soll im Gebäude künftig das Tageslicht abbilden. Dies hilft den Patienten, einen geregelten Schlafrhythmus zu finden. Ausserdem sollen die Patienten in den Rahmen der grossen Fenster sitzen und so die Umgebung betrachten können. Das Gebäude sei auch für Arbeitsprozesse optimiert. Die Gänge werden wie eine Acht verlaufen. Dadurch gelange man immer an einen Ausgangspunkt zurück, egal welchen Weg man einschlägt.

Die Stationsleiterin Zeljka Slijepcevic verlas einige Grussworte der Patienten. Weitere Grussworte wurden zusammen mit Gegenständen der Redner in eine Zeitkapsel gelegt, welche im Grundstein eingemauert wurde. Die Clienia sei ein sehr angenehmer und verlässlicher Partner der Gemeinde, sagte Sirnachs Gemeindepräsident Kurt Baumann. «Auch im Bewilligungsverfahren war die Zusammenarbeit hervorragend.»

Alle Beteiligten schienen bei der Grundsteinlegung den Neubau mit grosser Vorfreude zu erwarten. «Ich wünsche mir, dass das Haus Panorama für alle Patienten ein Ort des Rückzugs und der Genesung werden kann,» sagte Clienia-Verwaltungsratspräsident Erwin Griesshammer.

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