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«Liebling» von Dirigent und Präsident

Mit Jahresbeginn lädt die Musikgesellschaft Niederwil zu ihrem Unterhaltungsabend. Welche Titel gefielen, welche Titel fordern, davon erzählen Präsident und Dirigent.
Zita Meienhofer
«James Bond 007» war der Titel, der dem Präsidenten sowie Dirigenten am besten gefiel. Passend zum Agentenfilmmedley setzten sich die Musikantinnen und Musikanten die Sonnenbrille auf. (Bild: Zita Meienhofer)

«James Bond 007» war der Titel, der dem Präsidenten sowie Dirigenten am besten gefiel. Passend zum Agentenfilmmedley setzten sich die Musikantinnen und Musikanten die Sonnenbrille auf. (Bild: Zita Meienhofer)

Er ist einer der wichtigsten Anlässe im Jahr für die Musikgesellschaft Niederwil, der jährlich stattfindende Unterhaltungsabend. Da haben die Musikantinnen und Musikanten ein abendfüllendes Programm zu zeigen, das möglichst originell, etwas Nochniedagewesens und vor allem unterhaltend sein soll.

Unterhaltend zu sein, Unterhaltungsmusik zu spielen, das war das Ziel von Christian Sutter, der vor zwei Jahren die Arbeit als Dirigent in Niederwil aufgenommen hatte. Den Schwerpunkt hatte er beim Konzert auf Unterhaltungsmusik gelegt – und das war durchwegs hörbar. Beschwingte Melodien, bekanntes und stets beliebtes wie die Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss oder ein Arrangement aus James-Bond-Filmmelodien mit dem Titel «James Bond 007».

Passagen, die Posaunisten begeistern

Dieser Titel mit den Hits aus den Agentenfilmen konnte Bernhard Wick besonders begeistern. Wick, Präsident der Musikgesellschaft Niederwil, wechselte vor kurzer Zeit das Instrument und spielt nun Posaune statt Flügelhorn. «In diesem Stück hat es sehr coole Passagen für die Posaune», begründet er seine Begeisterung. Ebenso ergeht es Dirigent Sutter, der ebenfalls Posaune spielt. «Der 007-Titel hat mir am Besten gefallen, meine Herausforderung als Dirigent war jedoch die Brabant Fantasy». Ein unbekannter Titel, der sich aus einer Auslese aus Volksliedern des Brabant (Region in Belgien) zusammensetzt und welcher der Einzigartigkeit einzelner Register – vor allem der Querflöten – einen besonderen Platz einräumt.

Diese Fantasie hat die Musikgesellschaft Niederwil als Selbstwahlstück am kantonalen Musikfest, das Ende Mai in Lenggenwil stattfindet, gewählt. Als Zugabe spielten die Niederwiler ein Stück, dessen Noten erst im vergangenen November für Blasmusik erschien und bereits ein Ohrwurm ist: «Ein Leben lang» von den Fääschtbänklern.

Förderung des Nachwuchses ist wichtig

Immens wichtig für einen Verein ist der Nachwuchs. Junge Musikantinnen und Musikanten zu fördern, hat sich Christian Sutter auf die Fahne geschrieben. «Es nimmt Fahrt auf, wir haben wieder Interessierte in Ausbildung», freut sich Sutter. Zum Auftakt präsentierte sich deshalb das Jugendensemble Oberbüren-Niederwil mit den Youngstars aus Zuzwil, unter der Leitung von Jerôme Rickli.

Theaterstück kann Publikumsmagnet sein

Unterhaltend ist nicht nur Musik, unterhaltend ist auch das Theaterspiel. Nach mehreren Jahren Pause, hatte sich eine vereinseigene Theatergruppe wieder für eine Aufführung entschieden. Unter der Regie von Bernhard Wick brachten Stefan Wick, Reinhard Schälle, Claudio Schälle, Isabel Wild, Kathrin Ziegerlig, Simon Bernhardsgrütter sowie Souffleur und Statist Daniel Stricker das Lustspiel «Himmelspforte 25» auf die Bühne. Die Aufführung eines Theaters sei zwar ein ziemlicher Aufwand, sagte Bernhard Wick abschliessend, aber es lohne sich letztlich. Dies zeigte vor allem der Blick in die am Freitag- sowie am Samstagabend fast gefüllte Niederwiler Rössliwis-Halle.

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