Lenggwiler Fasnacht: Drei Tage bunt, schräg sowie laut und «Lenggi» hat seinen Traumjob gefunden

Clownball, Lenggiball und ein Umzug mit 71 Nummern. Die Lenggenwiler Fasnacht ist vorbei – mit guter Stimmung und ohne Zwischenfälle.

Zita Meienhofer
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«Lenggi» das Maskottchen der Lenggenwiler Fasnacht suchte wochenlang seinen Traumjob – zumindest wurde dies in der Werbekampagne im Hinblick auf den Anlass so dargestellt. «Lenggi» wusste allerdings wohl schon länger, dass er einen Traumjob hat, nämlich den Job als Fasnachts-Maskottchen. So hatte er denn die drei Fasnachtstage auch alle Hände voll zu tun, vor allem während des Umzugs war er eine gefragte Person.

«Achtung Baustelle» hiess die Nummer der Förbis aus Lenggenwil. Der Kran wurde jedoch zweckentfremdet, er diente als Konfettikanone.

«Achtung Baustelle» hiess die Nummer der Förbis aus Lenggenwil. Der Kran wurde jedoch zweckentfremdet, er diente als Konfettikanone.

Bilder: Zita Meienhofer

Rund 15 000 Zuschauer verfolgten die zweistündige abwechslungsreiche und originelle Maskenparade, an der sich 71 Gruppen präsentierten. Schräg tönte es von 25 Guggen, grimmige Gesichter zeigten die fünf Hexengruppen, die dieses Jahr mitliefen. Seit 42 Jahren und seit jeher dabei ist die einheimische Jungwacht, dieses Jahr mit drei Nummern. Erstaunlich ist es immer wieder, welchen Aufwand einzelne Gruppen für den Wagenbau in Kauf nehmen. Da waren die Kollegä Gähwil mit ihrer «Bio Airine», ein Flugzeug, das sich drehte. Die Gruppe gewann letztlich auch den ersten Preis. Da waren auch die Hobbyleutswiler aus Bischofszell, die als Pinocchio verkleidet die Szene, als die Holzfigur von einem Wal verschluckt wurde, darstellten. Sie rangierten auf dem zweiten Platz. Den dritten Preis erhielten die Förbis aus Lenggenwil. Sie errichteten auf ihrem Wagen eine Baustelle samt einem sich drehenden Kran, der als Konfettikanone diente.

«Lenggi» begrüsste die Besuchenden persönlich.

«Lenggi» begrüsste die Besuchenden persönlich.

Severin Löhrer, Präsident des Fasnachtskomitees, zeigte sich sehr zufrieden über den Verlauf der drei Fasnachtstage: «Wir hatten keine Zwischenfälle, das Wetter war wunderbar und sehr viele Besuchende kamen nach Lenggenwil.»

Die Gruppe Sirius der einheimischen Jungwacht fand ihren Traumberuf im Labor.

Die Gruppe Sirius der einheimischen Jungwacht fand ihren Traumberuf im Labor.