LENGGENWIL: Grundlagen sind erarbeitet

Am Schlussabend der Feuerwehr Niederhelfenschwil informierte Kommandant Patrick Mader auch über die Zukunft.

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Der gesellige Anlass im Gasthof Krone in Lenggenwil stand im Zeichen des Jahresrückblicks und der neuesten Informationen über den Stand der Zukunftsplanung. Kommandant Patrick Mader bezeichnete das laufenden Jahr bezüglich der Einsätze als mittelmässig. Neben dem üblichen Übungsverlauf kam es zu gemeinsamen Übungen mit der Nachbarfeuerwehr Zuzwil, mit der nach wie vor eine gute Zusammenarbeit besteht. Von grösseren Schadenereignissen blieb das Korps in den ersten zehn Monaten verschont.

Bei sieben kleineren Einsätzen leistete die Ortsfeuerwehr wie im Vorjahr 54 Einsatzstunden. Der Kommandant zeigte sich zufrieden mit dem Unteroffiziers-Weiterbildungskurs, welcher in der Gemeinde Niederhelfenschwil stattgefunden hat.

Verbund könnte im Jahr 2021 starten

Die Kommandanten der Feuerwehren Niederhelfenschwil, Oberbüren, Oberuzwil, Uzwil und Zuzwil sowie die politischen Behörden prüfen seit einigen Monaten einen Verbund innerhalb dieser Gemeinden. Aufgrund der ähnlichen Strukturen und einer möglichen Nutzung gemeinsamer Ressourcen würde ein Verbund Sinn machen, glauben sie. In einer ersten Zusammenkunft wurden die Grundlagen erarbeitet und fünf Teilprojekte festgelegt. Ein allfälliger Start der neuen regionalen Feuerwehr könnte gemäss aktuellem Stand im Jahr 2021 erfolgen.

Aufgrund absolvierter Kurse beförderte der Kommandant Thomas Bühler zum Oberleutnant. Den gleichen Rang nimmt nun auch Marc Monstein ein, der bereits als Zugführer im Einsatz stand. Rolf Isenring wurde zum Wachtmeister befördert. Als Korporal in das Kader aufgenommen wurde auch Roger Jung. Niederhelfenschwil weist bei einer Einwohnerzahl von 3048 Personen in der Feuerwehr einen Bestand von 41 Angehörigen auf.

Ernst Inauen

redaktion@wilerzeitung.ch

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