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LENGGENWIL: Eine Halle voller Clowns

Das Maskottchen der Lenggenwiler Fasnacht ist ein Clown. Deshalb, und weil der Anlass zum 40. Mal stattfindet, wird der Jubiläumsanlass mit einem Clownball eröffnet – dem grössten in der Schweiz.
Zita Meienhofer
Die Mitglieder des Lenggenwiler Fasnachtskomitees sind unterwegs und werben für ihren Clownball. (Bild: PD)

Die Mitglieder des Lenggenwiler Fasnachtskomitees sind unterwegs und werben für ihren Clownball. (Bild: PD)

Zita Meienhofer

zita.meienhofer@wilerzeitung.ch

Der Clown mit dem herzförmigen grossen Mund, dem kleinen gelben Hut, der grünen Fliege und natürlich der roten Nase ist landauf landab bekannt als Maskottchen der Lenggenwiler Fasnacht. Auch nach 40 Jahren hat er alles andere als ausgedient, er wird sogar zum Mittelpunkt des diesjährigen dreitägigen Anlasses. Zum Auftakt der Lenggenwiler Fasnacht sollen nämlich so viele Clowns wie möglich nach Lenggenwil kommen – es soll der grösste Clownball der Schweiz werden, sogar ein Weltrekordversuch, werben die Verantwortlichen. «Wir haben lange überlegt, was wir zum Jubiläum machen sollen», erklärt Severin Löhrer, Präsident des Fasnachtskomitees (Fako) Lenggenwil. Die anwesenden Clowns werden gezählt, denn letztlich soll der Anlass einem guten Zweck dienen. Für jeden Clown geht ein Franken an die Stiftung Theodora. «Allerdings», so Löhrer, «nur das Tragen einer roten Nase reicht noch nicht für einen Clown.»

Das Konzept für die Anlässe vom Samstag (Maskenball) und Sonntag (Umzug) bleibt bestehen. Das habe sich bewährt, erklärt Löhrer. Hingegen musste für den Guggenclassic, ein Nachfolger des Guggentreffens, am Freitagabend eine neue Idee gefunden werden. «Guggenanlässe hatten in den letzten Jahren immer weniger Besucher, der Markt ist mit Anlässen dieser Art übersättigt», so Löhrer. Deshalb soll der Clownball auch in Zukunft als Freitagabend-Anlass bestehen bleiben. Eine weitere Neuerung wurde mit einem Dekorations-Team geschaffen. Jede Lokalität wird nach einem besonderen Konzept gestaltet werden.

«40 Jahre – 40 Mottos» heisst das Motto dieses Jahr. Es scheint nicht schwierig zu sein, eine entsprechende Verkleidung für den Maskenball zu finden. Schwieriger wird es wohl für die Jury sein, die Kostüme zu bewerten. Wie im Vorjahr sind 69 Gruppierungen für den Umzug am Sonntag angemeldet. Löhrer spricht von der oberen Grenze, weiss auch, dass Interessierten abgesagt werden musste. «Die Strecke für die Aufkolonnierung der Gruppen vor Umzugsbeginn schränkt uns ein. Sie ist knapp einen Kilometer lang und bei dieser Anzahl völlig ausgenutzt.» Dieses Jahr nehmen vor allem Gruppierungen aus der Region am Umzug teil. Einzig der Rölli-Club aus dem schwyzerischen Altendorf reist von weiter her an. Aus Lenggenwil sind es Fako und Jungwacht, die teilnehmen, sowie Jungendmusikschüler. Dies, weil die Jugendmusikschule Wil-Land ebenfalls das 40-Jahr-Jubiläum feiert.

Beim Fako-Chef herrscht bereits jetzt Vorfreude, obwohl es noch viel zu tun gibt. Und, wie jedes Jahr hofft er auf «Sonnenschein», vor allem am Sonntag.

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