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LENGGENWIL: Basis für mehr Effizienz

Die Delegierten der Kirchgemeinden der Seelsorgeeinheit Mittleres Fürstenland haben rückwirkend auf den 1.1.2018 einen Zweckverband gegründet. Sie wählten den Verwaltungsrat und verabschiedeten das Budget.
Ernst Inauen
Der Verwaltungsrat des neu gegründeten Zweckverbands (von links): Marcel Alder, Patrick Mader, Lea Flückiger (Rechnungsführung) und Präsident Michael Okle. (Bild: Ernst Inauen)

Der Verwaltungsrat des neu gegründeten Zweckverbands (von links): Marcel Alder, Patrick Mader, Lea Flückiger (Rechnungsführung) und Präsident Michael Okle. (Bild: Ernst Inauen)

Ernst Inauen

redaktion@wilerzeitung.ch

Die Pfarreien von Zuzwil-Züberwangen, Lenggenwil und Niederhelfenschwil-Zuckenriet bilden seit 2014 die Seelsorgeeinheit Mittleres Fürstenland. Insgesamt gehören diesem Verbund über 4400 Katholiken an. Am Samstag wurde nun in Lenggenwil der Zweckverband gegründet und die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Kontrollstelle gewählt. Unter dem Vorsitz des bisherigen Kreisratspräsidenten Patrick Mader tagten im Pfarreisaal die Delegierten der beteiligten Pfarreien, das Pastoralteam mit Primo Grelli, Rolf Tihanji, Urs Vescoli sowie weitere Amtsträger der Kirchgemeinden.

Dekret des Bistums entsprochen

«Mit der Bildung dieser Organisationsform wird dem Dekret des Bistums St. Gallen entsprochen, das den Kirchgemeinden bis Ende 2018 Zeit gibt, einen Zweckverband zu gründen», begründete Kollegienrat Michael Okle den Schritt in die öffentlich-rechtliche Körperschaft. Patrick Mader machte die Teilnehmenden mit dem Inhalt des Dekrets bekannt. Im neuen Zweckverband bleiben die einzelnen Kirchgemeinden souverän. Gemäss den Vorgaben des Bistums bezweckt der übergeordnete Verband mit eigener Rechtspersönlichkeit eine möglichst effiziente und transparente Erfüllung der gemeinsamen staatskirchlichen Aufgaben. Dies sind im Wesentlichen die Anstellung und Administration des gemeinsamen Personals, die Koordination der Katechese inklusive des Personals, die Unterstützung und Finanzierung pastoraler Anlässe sowie die Jahresrechnung und das Budget. Die Eigenständigkeit der beteiligten Kirchgemeinden wird gemäss Mader durch den Zweckverband nicht angetastet.

Stimmberechtigt an der Gründungsversammlung waren vier Vertreter aus Zuzwil, drei aus Niederhelfenschwil und zwei aus Lenggenwil. Als neuer Verwaltungsratspräsident erhielt der Präsident der Kirchgemeinde Niederhelfenschwil, Michael Okle, das Vertrauen. Im Verwaltungsrat nehmen auch Patrick Mader, Kirchenpräsident von Lenggenwil, und Marcel Alder, Kirchenpräsident von Zuzwil, Einsitz. Lea Flückiger, Zuzwil, führt die Rechnungsstelle des Zweckverbandes. In die Geschäftsprüfungskommission wurden Valentin Gerig, Zuzwil, Hanspeter Manser, Lenggenwil und Martin Stähelin, Zuckenriet, gewählt. Das Budget 2018 sieht Gesamtkosten von 995719 Franken vor. Es umfasst im Wesentlichen die Kosten für das Seelsorgepersonal, den Religionsunterricht und die Administration.

Die Verbandsvereinbarung regelt auch den Kostenverteiler. Neben einem 30-prozentigen Sockelbeitrag wird der restliche Aufwand auf die Anzahl Katholiken aufgeteilt. So leisten 2018 gemäss Budget die Kirchgemeinden Zuzwil einen Beitrag von 493029 Franken, Lenggenwil 181898 Franken und Niederhelfenschwil 320793 Franken.

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