Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte brachte Erfolg

Die Handballerinnen des KTV Wil siegten auswärts gegen den SV Fides 27:17. Bis zur Pause war das Spielgeschehen weitgehend ausgeglichen.

Drucken
Teilen

HANDBALL. Mit Schüssen aus der Distanz und über Gegenstösse mit der sogenannten zweiten Welle nahmen die Wilerinnen das Heft sofort in die Hand. Es gelang ihnen aber nicht, sich vorzeitig entscheidend abzusetzen. Viele kleine Unaufmerksamkeiten ermöglichten es Fides immer wieder, über herrliche Kreisanspiele zum Erfolg zu kommen. Das Spiel wogte hin und her. Glücklicherweise verschossen die St. Gallerinnen beste Gelegenheiten, was dem KTV Wil half, mit einem Zweitore-Vorsprung die Seiten wechseln zu können.

Steigerung in der zweiten Hälfte

In der Pause fielen in der Wiler Kabine deutliche Worte. Der eingeschlichene Schlendrian in der Defensive musste nun dem gewohnten Bollwerk weichen. Die Einstellung und die Kampfbereitschaft galt es in die zweite Halbzeit mitzunehmen und über Einsatz das Spiel zu entscheiden.

Weil die Wilerin Schönenberger, welche zuvor mit herrlichen Weitschüssen die St. Gallerinnen vor etwelche Probleme stellte «manngedeckt» wurde, ergaben sich plötzlich mehr Räume. Deshalb fand der KTV plötzlich mehr Freiräume, die er mit Anspielen an den Kreis kompromisslos nutzte und so das Skore regelmässig erhöhen konnte.

Wil führt bis zum Schluss

Die Deckung funktionierte auch immer besser und die Gegnerinnen blieben mit ihren Angriffen vermehrt in der Wiler Verteidigung stecken. Die St. Gallerinnen halfen durch viele Fehlschüsse tatkräftig mit, dass Wil die Führung deutlich ausbauen konnte und den Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gab. Die Freude über den Erfolg war zwar gross, doch waren sich die Spielerinnen einig darüber, dass diese Leistung im Spiel gegen Goldach nicht reichen wird, um gegen den Favoriten ebenfalls zum Erfolg zu kommen. (pd)