Leidtragende sind die Bewohner

Streit geht in die nächste Runde Ausgabe vom 29. Dezember 2015

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In Ganterschwil gibt es keine freien Wohnungen mit Lift und heutigem Baustandard. Mit dem Bau von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 30 Wohnungen auf dem Areal des ehemaligen Schulhauses könnte man diesen Mangel beheben. Zudem befinden sich die geplanten Wohnungen an einer so schönen Wohnlage.

Die Realisierung dieser für Ganterschwil unbedingt notwendigen Wohnungen wird durch eine einzige Einsprache massiv verzögert. Es gibt deshalb enttäuschte und erzürnte Einwohner und Ortsbürger. Sie finden es bedenklich, dass eine Familie eine für Ganterschwil so notwendige Überbauung dermassen verzögern kann. Diese Familie handelt nur in eigenem Interesse und berücksichtigt das Wohl der Allgemeinheit nicht. Leidtragende sind die Bewohner von Ganterschwil, die eine neue Wohnung suchen, aber auch die Kirchbürger von Bütschwil und Ganterschwil. Sie müssen mit einer Steuerfusserhöhung von 1 bis 2 Prozent rechnen, weil der Erlös aus dem Landverkauf für die Sanierung von Kirche und Pfarreiheim fehlt. Die Kosten müssen nun auf dem ordentlichen Weg finanziert werden.

Es geht nicht nur um das Interesse der Ganterschwiler, die bereits eine Wohnung in der vorgesehenen Überbauung reserviert haben und sehr gerne in Ganterschwil bleiben möchten, sondern auch darum, dass sich unser schönes Dorf weiterentwickeln kann und lebenswert für Jung und Alt bleibt.

Wir hoffen sehr auf ein Einsehen der rekurrierenden Familie und dass sie ihren Widerstand gegen das für Ganterschwil so wichtige Bauvorhaben aufgibt.

Familie Keller, Florastrasse 8 9608 Ganterschwil und weitere Bürger

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