Ledergerbers letzte Session als Präsident

REGION. Gestern mittag hat der St. Galler Kantonsrat die Februarsession beendet, einen halben Tag früher als erwartet. Für den Kirchberger SP-Kantonsrat Donat Ledergerber war es die letzte ganze ordentliche Session, der er als Präsident des Kantonsrats und damit als höchster St. Galler vorstand.

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Donat Ledergerber SP, Kirchberg Kantonsratspräsident (Bild: pd)

Donat Ledergerber SP, Kirchberg Kantonsratspräsident (Bild: pd)

REGION. Gestern mittag hat der St. Galler Kantonsrat die Februarsession beendet, einen halben Tag früher als erwartet. Für den Kirchberger SP-Kantonsrat Donat Ledergerber war es die letzte ganze ordentliche Session, der er als Präsident des Kantonsrats und damit als höchster St. Galler vorstand. In der Junisession wird er das Präsidium voraussichtlich an Vizepräsident Paul Schlegel (FDP) aus Grabs übergeben. Über einen Arbeitsmangel kann sich Ledergerber indes nicht beklagen. Denn heute beginnt die zweitägige Sondersession des Kantonsrats zur Spitalversorgung im Kanton St. Gallen. Die Parlamentarier beraten in erster Lesung Investitionen von 805 Millionen Franken in die öffentlichen Spitäler, davon 85 Millionen Franken für das Spital Wattwil, das zusammen mit Wil den Spitalverbund Fürstenland Toggenburg bildet. Weitere 125,6 Millionen Franken sind für das Ostschweizer Kinderspital vorgesehen. Diese Investitionen fallen in der Zeit zwischen 2014 und 2023 an. In das Spital Wil werden in diesem Zeitraum acht Millionen Franken investiert. Ab dem Jahr 2024 soll das Spital Wil eine Gesamtsanierung erfahren. Die Kostenschätzung beläuft sich gegenwärtig auf 110 Millionen Franken. (hs)

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